1948: Die Währungsreform im Rheinland

„Mittwochsclub“ : 1948: Auswirkungen der Währungsreform

Im Rahmen des „Mittwochsclubs“ von Jülicher Geschichtsverein 1923 und Museum Zitadelle Jülich ist in der Schlosskapelle der Zitadelle Jülich ein weiterer Vortrag innerhalb der Reihe „Marksteine deutscher Geschichte aus rheinischer Perspektive“ geplant.

Dr. Ulrich S. Soénius, Vorstand und Direktor der Stiftung Rheinisch-Westfälisches Wirtschaftsarchiv zu Köln, referiert am Mittwoch, 28. November, um 19.30 Uhr über „1948: die Währungsreform im Rheinland“.

Mit dem 20. Juni 1948 veränderte sich mit einem Schlag die Wirtschaftslage in Westdeutschland – die Einführung der Deutschen Mark (DM) in den drei westlichen Besatzungszonen war nicht nur eine „Währungsreform“ oder die Umstellung von einem Zahlungsmittel auf ein anderes, sondern belebte die Wirtschaft durch die Ablösung einer inflationären Währung grundsätzlich.

Zudem verschwanden der bis dahin grassierende Schwarzmarkt, die Zurückhaltung von Waren und die Bewirtschaftung. 1948 wurden wirtschaftliche Kräfte freigesetzt, die zwar eine temporäre Preiserhöhung und einen kurzfristigen Anstieg an Arbeitslosen verursachten, aber andererseits wurden die Gewinne der Unternehmen investiert und damit die Wirtschaft nachhaltig angekurbelt.

Wie sah die Situation 1948 im Rheinland aus? Welche Auswirkungen hatte die Währungsreform auf Industrie und Bevölkerung in Westdeutschland?

Diese und andere Fragen beantwortet der Vortrag, zu dem alle Interessierten herzlich eingeladen sind. Der Eintritt ist frei!