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Ab 8. Februar in Erkelenz: Zwei Impfstraßen und Anbindung ans Nahverkehrsnetz

Ab 8. Februar in Erkelenz : Zwei Impfstraßen und Anbindung ans Nahverkehrsnetz

Der Termin steht: Am Montag, 8. Februar, wird der Betrieb im Impfzentrum des Kreises Heinsberg an der Brüsseler Allee in Erkelenz aufgenommen. Zunächst öffnet das Impfzentrum nach Angaben des Kreises Heinsberg mit zwei Impfstraßen täglich von 14 bis 20 Uhr.

Darüber könnten täglich 142 Impfungen verabreicht werden. Pünktlich zu diesem Stichtag wird die Westverkehr GmbH (west) das Impfzentrum an das Nahverkehrsnetz anbinden und über den regulären Linienverkehr hinaus weitere ÖPNV-Fahrten anbieten.

Das Impfzentrum wird demnach ab dem 8. Februar über die Linien 401, 402 und SB1 zwischen etwa 13.30 und 20.30 Uhr angebunden. „Über diese drei Linien kann das Impfzentrum von allen Kommunen im Kreis Heinsberg und deren Ortsteilen teilweise direkt, teilweise mit ,schlankem Umsteigen’ von anderen Verkehrslinien einfach erreicht werden“, sagt Jennifer Grünter, Sprecherin des Kreises Heinsberg. Weitere Informationen dazu, wie, wann und wo die Westverkehr-Busse fahren, gibt es auf der Webseite unter www.west-verkehr.de. Weiterhin stehen für die passende Verkehrsanbindungen die Fahrplanauskunft unter 02431/886767 (Mo.-Fr. 6 bis 22 Uhr, Sonn- u. Feiertag 9 bis 22 Uhr) sowie das Kundencenter der west unter 02431/886765 (Mo.-Fr. 7.45 bis 12 Uhr und 12.30 bis 16 Uhr) zur Verfügung.

An Samstagen sowie an Sonn- und Feiertagen haben Fahrkunden die Möglichkeit, über den MultiBus die Linien 401, 402 und SB1 am nächstmöglichen Umsteigepunkt zu erreichen. Der MultiBus kann telefonisch über die Buchungszentrale unter 02431/886688 sowie ganz bequem rund um die Uhr unter www.west-multibus.de gebucht werden. Um alle Fahrten rechtzeitig einplanen zu können, bittet die west, rechtzeitig, möglichst bereits einige Tage vor dem Wunschtermin, den MultiBus zu buchen.

Vor dem Impfzentrum in der Brüsseler Allee 5 wird die west in Abstimmung mit der Stadt Erkelenz zudem einen zusätzlichen Haltepunkt einrichten, damit vor allem mobilitätseingeschränkte Personen das Zentrum einfach erreichen können. „Darüber hinaus gibt es unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit zur Erstattung von Fahrtkosten zum Impfzentrum“, betont Kreis-Sprecherin Grünter.

Anspruch auf Transport auf Kosten der Krankenversicherung nach § 60 SGB V haben Personen, die einen Schwerbehindertenausweise mit Merkzeichen „aG“, „Bl“ oder „H“ haben oder in Pflegegrad 3, 4 oder 5 eingestuft sind, wobei bei Pflegegrad 3 zusätzlich eine dauerhafte Beeinträchtigung der Mobilität vorliegen muss. Grünter: „Diese Personen erhalten über ihren Hausarzt eine entsprechende Bescheinigung, sofern sie diese nicht bereits haben, oder sollen sich mit ihrer Krankenkasse abstimmen.“

Der Kreis Heinsberg geht davon aus, dass mit den Busverbindungen „dem Großteil der Bürgerinnen und Bürger die Fahrt zum Impfzentrum selbst oder mit Hilfe von Verwandten, Freunden oder Nachbarn möglich ist“. Wo dies nicht der Fall ist, können sich Bürger unter 02431/886688 (Montag-Freitag 6 bis 22 Uhr, Samstag 6.30 bis 22 Uhr, Sonn- und Feiertag 9 bis 22 Uhr) individuell beraten lassen. „In diesen Härtefällen wird eine individuelle Lösung angestrebt“, teilt die Behörde mit.

(red)