Hückelhoven: Zu viel verlegtes Pflaster bleibt liegen

Hückelhoven: Zu viel verlegtes Pflaster bleibt liegen

Über eine besondere Form bürgerlichen Engagements wusste der Technische Beigeordnete Dr. Achim Ortmanns in der Sitzung des Bau- und Umweltausschusses zu berichten. Auf der Tagesordnung stand die Pflasterung auf dem städtischen Grundstück vor dem neuen Uta-Center auf dem Gelände der ehemaligen Bergberufsschule.

Diese war nämlich bereits durchgeführt worden, und zwar vom Investor des Uta-Centers, der kurzerhand nicht nur seinen Bereich sondern auch den davor pflastern ließ. Dies sei nicht mit der Stadt abgesprochen gewesen und auch nicht von der Stadt gewünscht, erklärte Ortmanns. Jedoch sei es geradezu ein „Schildbürgerstreich“, wenn die Stadt nun das ordentlich verlegte Pflaster herausreißen und auf eigene Kosten neues verlegen würde.

Über die Gestaltung der Gehwegränder mit Hecken und Gräsern habe man sich mit dem Investor einigen können, sodass die geplante Optik des Gehweges über den gesamten Rundlauf erhalten bleibe, hieß es im Ausschuss. Ziel dieses Rundlaufes ist eine „attraktive Fußgängerpromenade“, zu der auch die Platanen gehören, von denen im Zuge der Arbeiten am Landabsatz rund 100 gepflanzt wurden. Einige ältere Bäume mussten aber an der Sophiastraße weichen, da sie zu nah an den Fronten der dortigen Neubauten standen oder ihr Wurzelwerk das Fundament beschädigt hätte. Zwei Bäume wurden schon entfernt, ein dritter wird noch folgen.

Die Gestaltung des Bereiches am kürzlich eröffneten Uta-Center wird noch im Herbst in Angriff genommen, betonte Ortmanns. So könne man noch die Pflanzperiode nutzen, bevor der Winter einbricht.

(hewi)