Heinsberg: Wurmtalbahn: Es geht weiter

Heinsberg: Wurmtalbahn: Es geht weiter

Interessierte Bürger, die aufmerksam die Entwicklung rund um das Bahnprojekt „Wurmtalbahn“ — die Reaktivierung der ­Schienenstrecke zwischen Heinsberg und ­Geilenkirchen-Lindern — verfolgen, wunderten sich: Der Haltepunkt in Randerath und der Bahnübergang in Horst sind immer noch nicht fertiggestellt. Ob die für den großen Fahrplanwechsel am 15. Dezember vorgesehene Inbetriebnahme wohl erneut verschoben werden muss?

Die Nachfrage bei Diplom-Ingenieur Christoph Göddecke von der für die Infrastruktur zuständigen Rurtalbahn in dieser Woche brachte Aufklärung: „Es bleibt bei dem Eröffnungstermin 15. Dezember.“ Dann seien die Strecke und die Haltepunkte fertig und voll funktionsfähig.

Im Planfeststellungsverfahren zum Horster Übergang habe es Einwendungen gegeben. Diesen habe aber „abgeholfen“ werden können, so Göddecke. Es sei nach langwierigen, intensiven und offenen Gesprächen Einvernehmen mit allen Betroffenen erzielt worden.

Es sei dabei insbesondere um Grunderwerb für eine erforderliche Straßenverbreiterung sowie um die verkehrliche Erschließung der benachbarten Parzellen gegangen. Nach Abschluss aller Detailplanungen sei nun in dieser Woche mit den Arbeiten an diesem Übergang begonnen worden.

Am Haltepunkt in Randerath seien die schwierigen Untergrundverhältnisse die Ursache für die Verzögerungen gewesen. Deshalb seien noch gutachterliche Untersuchungen zum Baugrund notwendig geworden. Nach Göd­deckes Angaben sollte aber auch dort in diesen Tagen mit den Arbeiten begonnen werden.

In vier bis sechs Wochen soll der Haltepunkt fertig sein, in sechs bis acht Wochen dann auch der Bahnübergang in Horst — nach Einschätzung des Diplom-Ingenieurs alles rechtzeitig genug, um am 15. Dezember den fahrplanmäßigen Verkehr auf der Wurmtalbahn als Teil der Rhein-Niers-Bahn (RB 33) starten zu können.

(disch)
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