Wilfried Oellers zu Besuch beim Kinderschutzbund

Prävention : Kinder vor sexuellem Missbrauch schützen

Der Bundestagsabgeordnete für den Kreis Heinsberg, Wilfried Oellers, besuchte den Kinderschutzbund in Erkelenz. Der Kinderschutzbund in Erkelenz setzt sich gemeinsam mit vielen anderen Akteuren vor Ort für Kinder und Jugendliche ein.

In dem Gespräch zwischen Oellers und dem Vorsitzende Michael Kutz ging es vornehmlich um Kinder, die Opfer sexuellen Missbrauchs geworden sind, denn der Kinderschutzbund ist für die Betroffenen auch Anlaufstelle.

Angesichts der von den Unionsparteien ausgehenden Initiative „Sexuellen Kindesmissbrauch bekämpfen!“ suchte Oellers gezielt das Gespräch mit dem Kinderschutzbund. „Diese Initiative soll zu ernstzunehmenden Maßnahmen führen, die Kinder vor sexuellem Missbrauch schützen. Wir sprechen hier von Strafrechtsverschärfungen, neuen Straftatbeständen wie dem sogenannten Cybergrooming, dem Ausbau von Fachberatungsstellen, effektiver Begleitung und Beratung von Opfern, der großflächigen Verbreitung von Trauma-Ambulanzen, die Jugendliche schnellstmöglich helfen, wenn sie Opfer sexueller Gewalt geworden sind. Ermittler in solchen Fällen sollen einfacher an Daten und Informationen, auch aus dem sogenannten Darknet kommen. Diese Initiative wollen wir weiter vorantreiben, es bewegt sich was im Sinne der Opfer. Die heute gesammelten Eindrücke werde ich im Rahmen meiner politischen Arbeit in den Prozess dieser Unionsinitiative einfließen lassen“, erläuterte Oellers den Vorstoß von CDU und CSU.

„Es ist eine schreckliche Vorstellung, was sexueller Missbrauch für die Opfer, die Kinder und Jugendlichen bedeutet. Kinder und Jugendliche sind die schwächsten Mitglieder unserer Gesellschaft und können sich in den seltensten Fällen gegen sexuelle Übergriffe wehren“, erklärte Wilfried Oellers. Der Abgeordnete weiter: „Es ist Einrichtungen wie dem Kinderschutzbund zu verdanken, dass den traumatisierten Opfern geholfen wird. Dafür bin ich den vielen haupt- und ehrenamtlichen Helfern sehr dankbar.“

„Der sexuelle Missbrauch an Kindern ist nur ein Teil des Spektrums, das durch die Arbeit des Kinderschutzbundes abgedeckt wird“, erläuterte Kutz. „Ob es Hilfestellungen für Eltern im Umgang mit ihren Kindern ist, ob es Hilfe bei speziellen und schwierigen Situationen innerhalb der Familie ist, oder etwas völlig anderes, der Kinderschutzbund versucht zu helfen und ein starker Fürsprecher für die Kinder zu sein“, so Kutz.

Wilfried Oellers erklärte: „Ich bin begeistert von der intensiven und guten Arbeit, die hier geleistet wird. Ich danke dem Kinderschutzbund Erkelenz für sein Engagement zum Wohle der Kinder und verbinde dies mit der Bitte, in gleicher Weise künftig fortzusetzen. Die Kinder werden es Ihnen ebenfalls danken. Wo ich helfen kann, werde ich das sehr gerne tun.“