Bogenschützen-Turnier in Myhl: Wettkämpfe, große Erfolge und ganz viel Spaß

Bogenschützen-Turnier in Myhl : Wettkämpfe, große Erfolge und ganz viel Spaß

Beim Bogenschießturnier des BSC Silberpfeil Myhl konnten sich die Hobbyschützen messen. Organisator zeigt sich sehr zufrieden.

Fünf Mannschaften, 19 Schützen und eine ganze Menge Spaß – beim Bogenschießwettkampf des BSC Silberpfeil Myhl wurde scharf geschossen. Zum einen konnten sich die Myhler Ortsvereine beim Hobbyturnier an das Bogenschießen herantasten. Zum anderen stand jedoch vor allem die Geselligkeit im Vordergrund.

In diesem Jahr wurde der BSC Silberpfeil Myhl 40 Jahre alt. Dies nutzte der Verein bereits im Voraus, um eine Jubiläumsfeier mit allen Dorfvereinen und niederländischen Freunden zu veranstalten. Dieser folgte ein zweitägiger Bogenschieß-Wettkampf, mit dem die Jubiläumsfeierlichkeiten endgültig abgerundet wurden.

19 Teilnehmer, zehn Meter Distanz

Beim Turnier nahmen die Tischtennis-Freunde 1997 Füchse Myhl, der SC 1920 Myhl, der Heimatverein, das Trommler- und Pfeifercorps Rheinland Myhl und die St.-Johannes-Schützenbruderschaft Myhl teil.

Auf einer Entfernung von zehn Metern konnten sich die insgesamt 19 Teilnehmer am „Olympischen Recurve“-Bogen versuchen und trafen dabei sogar recht zielsicher in die inneren Ringe – und zwar in den Kategorien Damen, Herren und Jugend.

Erstplatzierte bei den Damen wurde Helene Phlippen, gefolgt von Anni Küppers. Herren-Gesamtsieger wurde Kadir Boszüsli. Auf Platz zwei und drei landeten Roland Quell und Thomas Metz. Bei der Jugend war Celine Mohnen am treffsichersten. Hinter ihr landeten Lasse Jans und Jonas Wilms. Insgesamt war die Schützenbruderschaft am erfolgreichsten. Aber auch die Tischtennis-Freunde und das Trommler- und Pfeifercorps schnitten mit Platz zwei und drei sehr gut ab.

Heins-Josef Theißen, erster Vorsitzender des BSC Silberpfeil, zog direkt nach dem Turnier ein sehr positives Fazit. Entstanden sei der Wettkampf in Anlehnung an das Fußballturnier des SC 1920 Myhl und den Schießwettkampf der Schützenbruderschaft, welche ebenfalls aufgrund von verschiedenen Jubiläen stattfanden. Somit habe man mit dem Bogenschießwettkampf eben nachziehen wollen.

Mit einer so großen Resonanz hatte Heinz-Josef Theißen nicht gerechnet, sagt er. Schließlich sei die Sportart im Dorf eigentlich weniger bekannt.

Dies stimme ihn optimistisch, solch ein Turnier oder ein ähnliches in ein paar Jahren noch einmal veranstalten zu können.

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