Erkelenz: Werkschor Glückauf sorgt für musikalischen Genuss

Erkelenz: Werkschor Glückauf sorgt für musikalischen Genuss

Wenn der Werkschor Glückauf von der „Bohr“ zum Herbstkonzert einlädt, darf man sich auf einen musikalischen Genuss freuen. So auch kürzlich, als die Sänger von mhwirth, wie das Traditionsunternehmen mittlerweile heißt, im katholischen Pfarrzentrum auf die Bühne stiegen.

Unter der musikalischen Leitung von Alexandra Hillebrands hatten sie ein Programm einstudiert, das von Franz Schubert bis Ernesto de Curtis reichte. Unterstützt wurden sie dabei von der Sopranistin Andrea Hörkens und dem Tenor Robert Hillebrands sowie Frank Scholzen am Flügel. Im Wechsel unternahmen Chor und Solisten eine musikalische Reise, auf die sie das zahlreich erschienene Publikum mitnahmen. Sie reichte von Schuberts „Deutschen Tänzen“, die der Chor präsentierte, bis zu Lionel Richies „The Magic of Love“, bei dem Hillebrands und Hörkens im Duett überzeugten.

Bei Michael Schmolls „Come together“ war auch das Publikum eingeladen mitzusingen. In die Welt der Oper entführte Tenor Hillebrands mit Siegmunds Liebeslied „Winterstürme wichen dem Wonnemond“ aus der Wagner-Oper „Die Walküren“.

Sopranistin Hörkens steuerte unter anderem das „Lied an den Mond“ aus Antoni Dvoraks Oper „Rusalka“ bei. Mit dem Duett „Niemand liebt dich so wie ich“ aus Lehars Operette „Paganini“ leiteten die beiden Solisten nach über einer Stunde das Finale ein, bei dem sie gemeinsam mit den Sängern des Chores und „Torna a Surriento“ von Ernesto de Curtis überzeugten.

(hewi)