Werkbank kooperiert jetzt mit „digitalHUB“

Coworking-Space : Werkbank Heinsberg kooperiert jetzt mit „digitalHUB“ Aachen

Seit gut einem Jahr besteht im Heinsberger Gebäude der Kreissparkasse die sogenannte Werkbank als Treffpunkt für kreative Köpfe im Kreis Heinsberg. Inzwischen haben viele von ihnen sich hier gut vernetzt.

Dank einer neuen Kooperation der Werkbank mit dem gleichgesinnten „digitalHUB“ Aachen können sie ihre Fäden jetzt noch weiter in die Aachener Region hinein spinnen.

Thomas Giessing, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Heinsberg und Dr. Oliver Grün, Vorstandsvorsitzender des Vereins „digitalHUB“ Aachen und Präsident des Bundesverbands IT-Mittelstand, stellten die Zusammenarbeit heute im Rahmen eines Pressegesprächs in der Werkbank vor.

Beide Einrichtungen seien vor rund einem Jahr gegründet worden als sogenannte Coworking-Spaces, erklärte Giessing. „Unternehmer, Freiberufler, Kreative und digitale Nomaden finden in der Heinsberger und in der Aachener Innenstadt einen gemeinsamen Ort zum Arbeiten“, in Aachen sogar in einer ehemaligen Kirche. „Beide haben gemein, dass sie mehr bieten als typische Büroatmosphäre.“ In modern gestalteten und flexibel nutzbaren Räumen sei viel Platz für regen Austausch sowie für Möglichkeiten, voneinander zu lernen und zu profitieren.

Eine „Win-Win-Situation“

Vor der Einrichtung der eigenen Werkbank sei die Kreissparkasse bereits Fördermitglied in der Aachener Einrichtung gewesen, so Giessing weiter. Da sei eine Kooperation jetzt schon fast überfällig gewesen. „Dadurch kommt es nun zu einer Win-win-Situation, von der Coworker in beiden Städten profitieren können“, betonte er.

Ab sofort haben jetzt alle regelmäßigen Nutzer der Werkbank die Möglichkeit, ohne zusätzliche Kosten bis zu acht Stunden pro Monat auch in der Digital Church, der Heimat des digitalHUB in Aachen, zu arbeiten. „Umgekehrt sind natürlich auch die Coworker aus Aachen hier in Heinsberg herzlich willkommen“, erklärte Giessing. Spannende Veranstaltungen in Aachen sollen künftig per Livestream in die Werkbank nach Heinsberg übertragen werden.

Zudem ist für das kommende Jahr eine erste gemeinsame Veranstaltung beider Initiativen in Heinsberg geplant. Wesentliches Ziel dabei solle sein, junge Start-up-Unternehmen mit mittelständischen Firmen aus beiden Regionen zusammenzubringen, so Grün. „Durch das neue Angebot können wir unser attraktives Angebot in der Werkbank nochmals erweitern. Das gibt es in der Region bisher so nicht“, ist sich Giessing sicher.

Dabei blickt er nicht nur zufrieden in die Zukunft der Werkbank, sondern zieht auch ein positives Resümee für das erste Jahr seit der Gründung. Alle sieben sogenannten Fundament-Büros seien langfristig vermietet, und auch die Kapazitäten für vier weitere Büros mit monatlicher Kündigungsfrist seien ausgelastet. Mehr als 200 Mal seien die übrigen Räumlichkeiten für Besprechungen, Workshops oder Veranstaltungen im ersten Jahr bereits gebucht worden. Die Zahl der Coworker, die regelmäßig oder auch nur sporadisch einen flexiblen Schreibtisch zum Arbeiten mieten würden, steige langsam, aber stetig. „Und neue Coworker sind immer herzlich willkommen“, betonte Giessing.

Mut, der belohnt wird

„Die Nutzungszahlen können sich wirklich sehen lassen und zeigen deutlich, dass der Bedarf nach flexiblen Arbeitsplätzen und Arbeitsformen auch bei uns auf dem Land groß ist.“ Für die Kreissparkasse sei das Ganze vor einem Jahr schon eine „ziemliche Unbekannte“ gewesen, schaute er zurück. „Der Mut wurde jedoch belohnt. Heute ist die Werkbank fester Bestandteil der Region.“ Gerade in der vergangenen Woche erst fand in der Werkbank für den Kreis Heinsberg die Auftaktveranstaltung der Gründer- und Wachstumswettbewerbe unter dem Motto „AC2 – Gründung, Wachstum, Innovation“ der Gründer-Region Aachen statt.

„Wir freuen uns, mit der Werkbank einen starken Partner zu haben, um unsere Idee zur Digitalisierung der Aachener Region im Kreis Heinsberg noch stärker zu verankern“, freute sich Grün über die Kooperation. „Das fühlt sich hier schon ein bisschen an wie ein Unternehmen“, lobte Christoph Zillgens von der Werbeagentur Rurwerk als einer der Dauermieter die Atmosphäre der Werkbank. Was ihm noch ein bisschen fehle, sei der Austausch mit dem Mittelstand. Daher freut er sich ganz besonders auf die erste gemeinsame Veranstaltung mit den Aachener „Kollegen“ im kommenden Jahr.

Weitere Information: www.werkbank-heinsberg.de oder aachen.digital.