Erkelenz-Granterath: Weniger Tempo am Sportplatz in Hetzerath

Erkelenz-Granterath: Weniger Tempo am Sportplatz in Hetzerath

Die Bussituation in Tenholt hat den Bezirksausschuss Hetzerath auf den Plan gerufen. Dort ist die Ortsdurchfahrt geändert und in diesem Rahmen auch die Bushaltestelle verlegt worden. Bemängelt wird, dass die Bushaltestelle keine Unterstellmöglichkeit für die wartenden Fahrgäste vorsieht.

Seitens der Stadt und des Busunternehmens wird darauf verwiesen, dass dort keine Ausbauten möglich seien, weil der beteiligte Grundstückseigentümer nicht mitspiele. Dies berichtete der Ausschussvorsitzende Thomas Eickels. Seitens des Verkehrsunternehmens West werde auch auf die rund 30 Meter entfernte Grillhütte verwiesen, die bei schlechter Witterung genutzt werden könne.

Dies führe jedoch dazu, dass die Busfahrer die Haltestelle erst gar nicht ansteuern, da sie keine Wartenden sehen, entgegnete der stellvertretende Bürgermeister Walter von der Forst. Dies sei ihm von betroffenen Bürgern berichtet worden. Die Situation, wie sie sich derzeit darstelle, bezeichnet er als „nicht optimal und nicht hinnehmbar“. Geändert werden musste die Route durch den Ort, weil die Busse oftmals durch parkende Fahrzeuge entlang der Strecke behindert wurden.

Ein weiteres Verkehrsthema stand auf der Tagesordnung: eine geplante Querungshilfe an der K 32 in Hetzerath, Höhe Sportplatz. Eine Maßnahme, die der Bezirksausschuss durchaus begrüße, wie Eickels feststellte. Allerdings sei die Maßnahme auch mit direkten Änderungen am Sportplatz verbunden, dessen Zufahrt von der Straße aus durch eine Schranke beschränkt werden soll.

Eine direkte Zufahrt ist dann nicht mehr möglich und muss über den angrenzenden Wirtschaftsweg geschehen. Hier sah der Bezirksausschuss Probleme für die Anlieger durch wild parkende Fahrzeuge. Ebenso wurde eine Beeinträchtigung des landwirtschaftlichen Verkehrs aus demselben Grund vermutet.

Daher sei ein Ortstermin und notfalls eine Umplanung nötig. Das Parken entlang der K 32 werde auf jeden Fall durch entsprechende Hindernisse, die am Straßenrand eingelassen werden, unterbunden. Ob die geschwindigkeitsmindernden Maßnahmen, die mit der Querungshilfe einhergehen, einige Meter vorverlegt werden, müsse ebenfalls diskutiert werden.

Zebrastreifen nicht realisierbar

Ein Zebrastreifen sei an dieser Stelle mangels Fußgängeraufkommens nicht durchsetzbar, erläuterte Eickels. Der Ausschuss regte auch den Einsatz einer mobilen Geschwindigkeitsmessanlage an, da dort am Ortsausgang wieder Gas gegeben wird. Auch der Lastverkehr müsse an dieser Stelle abgebremst werden.

(hewi)