Weihnachts- und Wintermarkt in Heinsberg

Weihnachts- und Wintermarkt: Initiatoren hoffen auf kaltes Wetter

Die ersten Häuser der kleinen Budenstadt haben ihren Platz schon gefunden für den traditionellen Weihnachts- und Wintermarkt, der vom 26. November bis zum 6. Januar wieder auf den Heinsberger Marktplatz einlädt. Ein mobiles Räucherwerk und eine doppelt so große Bühne sind zwei der Neuheiten für die Besucher.

„Der Besuch wird wieder gigantisch werden!“, freute sich dann auch Bürgermeister Wolfgang Dieder bei einem Pressegespräch im Rathaus schon auf die sechswöchige Veranstaltung in der Innenstadt.

Sein Dank für die Vorbereitung ging an die Vertreter des Gewerbe- und Verkehrsvereins (G&V) ebenso wie an die Kollegen in der Stadtverwaltung und an Marktmeister Manfred Mainka. Vor allem hoffe er auf niedrigere Temperaturen. „Sonst wird es nicht einfach, einen 200 Quadratmeter großen Kühlschrank über Wochen offen zu lassen“, erklärte er mit Blick auf die Eisfläche auf dem Platz.

Bei stabilen Eintrittspreisen wartet die Eisfläche mit einigen Neuerungen auf. So wird es zum Beispiel anders als im Vorjahr keine separate Curlingbahn mehr geben. Diese sei nicht auf Zuspruch gestoßen, erklärte Dieder. Daher würden die Wettkämpfe wieder auf der großen Eisfläche ausgetragen. Auch dieses Mal waren die Plätze für die Teilnahme am Eis-Dreikampf und das Pittermännchen-Curling sehr begehrt und schnell ausgebucht. Insgesamt gehen 64 Mannschaften und damit 320 Teilnehmer an den Start. Die Vorrunden starten am Dienstag, 27. November. Die Finalkämpfe beginnen am Freitag, 21. Dezember, um 17 Uhr.

Die Organisatoren und Sponsoren freuen sich schon auf die Eröffnung des Weihnachts- und Wintermarktes. Sie hoffen auf sinkende Temperaturen, damit auch die Eisbahn voll zur Geltung kommt. Foto: Anna Petra Thomas

Zusätzlich zu den normalen Zeiten und den Laufzeiten für die Schulen wird es in diesem Jahr erstmals besondere Laufzeiten für Kleinkinder und für Anfänger geben. Dafür können diese neben Schlittschuhen auch Eislaufhilfen in Form von Bären oder Pinguinen ausleihen.

Der Weihnachtsmarkt gleich nebenan setze auch in diesem Jahr wieder auf den bewährten Mix aus Kunsthandwerk, Bekleidung, Schmuck und kulinarischen Gaumenfreuden, erklärte Stefan Emunds für den G&V. Vor allem im handwerklichen Bereich werde es immer schwieriger, Teilnehmer für den Markt zu finden, betonte er. „Aber wir geben nicht auf.“ Auch das gastronomische Angebot kommt natürlich nicht zu kurz. Neu dabei ist in diesem Jahr das mobile Räucherwerk von Astrid Finders aus Geilenkirchen.

Auf die doppelte Fläche vergrößert haben die Organisatoren des Marktes die Bühne. Sie ist jetzt knapp 50 Quadratmeter groß und wartet für die Besucher mit einem umfassenden Programm auf. „Von Heinsbergern für Heinsberger, im Fokus die Kinder“, fasste es Heike Northemann, die Geschäftsführerin des G&V, zusammen. Eröffnet wird der Weihnachtsmarkt hier am Montag, 26. November, um 17 Uhr. Musikalisch engagieren sich dabei die Kinder der Sonnenscheinschule.

Neben traditionellen Höhepunkten wie dem Besuch vom Nikolaus und der Übergabe der Geschenke aus der Aktion „Strahlende Kinderaugen“ sind Darbietungen der Tanzschule Kostova neu im Programm. Am 2. Dezember und am 5. Januar, jeweils ab 17 Uhr, wird zudem Alessandro Rütten auf der Bühne stehen. Er ist Kandidat in der aktuellen Staffel von „The Voice of Germany“. Nach der gelungenen Premiere im vergangenen Jahr ist auch in diesem Jahr wieder ein „Nikolauf“, ein Lauf der Kinder mit Nikolausmützen durch die Stadt, am verkaufsoffenen Sonntag, 16. Dezember, Teil des Programms. Die Anmeldung läuft über die Grundschulen der Stadt. Startpunkt ist dieses Mal der Rathausplatz.

Schließlich werde es Neuheiten in der Beleuchtung für den Weihnachtsmarkt geben, schloss Emunds die Präsentation. Licht sei in der dunklen Jahreszeit ein wichtiger Faktor mit Blick auf die Steigerung der Gemütlichkeit. „Daher arbeiten wir stetig am Ausbau unseres Lichtkonzeptes.“ In diesem Jahr würden zusammen mit befreundeten Spezialisten einige neue Effekte getestet, „die wir dann bei Erfolg im nächsten Jahr übernehmen werden“, erklärte er.

Überzeugt von dem umfassenden Programm zeigten sich auch die Vertreter der Sponsoren Alliander und Kreissparkasse, Eduard Sudheimer und Marie-Theres Jakobs-Bolten. Was in Heinsberg auf die Beine gestellt werde, sei wirklich beachtlich, erklärte Marie-Theres Jakobs-Bolten. „Da muss man nicht mehr nach Düsseldorf fahren!“

(anna)
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