Wegberg: Wegbergs Bürgermeister setzt auf Masterplan für Innenring und Ortschaften

Wegberg: Wegbergs Bürgermeister setzt auf Masterplan für Innenring und Ortschaften

Bürgermeister Michael Stock zog beim Neujahrsempfang auf dem Rathausplatz eine positive Bilanz des zurückliegenden Jahres. Auch diesmal hatte der Erste Bürger wieder in die Budenstadt an der Eisbahn zum Empfang eingeladen.

Und viele Wegberger waren gekommen, vielleicht nicht nur wegen des Empfangs, sondern wegen der Band Vivid, die im Anschluss an Stocks Ansprache zur Party aufspielte.

In seinem Rückblick erinnerte Stock an die Schließung der St.-Antonius-Klinik. Dies sei kein leichter Tag gewesen. „Wir sind alle aufgerufen, das Beste aus der Situation zu machen“, betonte er und hob hervor, dass der Gesundheitsstandort erhalten bleiben solle. Darüber hinaus wies er auf den Masterplan hin, der für den Innenring auf den Weg gebracht worden ist. Potenziale und Möglichkeiten sollen analysiert und die entsprechenden Folgerungen gezogen werden. „Wir erhoffen uns wichtige Impulse für den Innenring und die 40 Ortschaften“, erklärte Stock. Konkrete Projekte nannte er auch.

Da ist der Neubau der Feuerwache an der Maaseiker Straße, für den die Planungsentwürfe abgegeben wurden und über die im Februar entschieden werden soll. Da ist die „Schule am Grenzlandring“, für deren Ertüchtigung rund 150.000 Euro ausgegeben werden, um unter anderem eine neue Lüftungsanlage zu bauen. Nebenan in der Edith-Stein-Realschule werden rund 300.000 Euro investiert. Beim Maximilian-Kolbe-Gymnasium startet der dritte Bauabschnitt mit der Ausschreibung der Gewerke.

In die Ganztagsbetreuung an den Grundschulen wird mit Hilfe des Kreises nach der Bedarfsermittlung investiert. „Die Schulen stehen bei uns im Fokus“, betonte Stock. Doch nicht nur die. Denn an der Bahnhofsstraße entstehen 40 Sozialwohnungen, und auch auf dem Areal der ehemaligen Uevekovener Ziegelei tut sich was. Ein Taxiunternehmen, eine Tankstelle und weitere Gewerbeansiedlungen sind dort geplant. „Man sieht viele Baukräne im Stadtgebiet“, betonte Stock. „Dies ist ein gutes Zeichen.“

Auch kulturell werde im neuen Jahr einiges auf Wegberg zukommen. So ist wieder das Kürbisfest in Rickelrath angesagt, das eine Strahlkraft weit über die Stadtgrenzen hinaus besitzt. Die Künstler der Atelieretage feiern den zehnten Geburtstag derselben mit einer großen Ausstellung und Wildenrath feiert in diesem Jahr seinen 950. Geburtstag.

Zu den Gästen gehörten auch Bürgermeister Peter Jansen aus Erkelenz und Landrat Stephan Pusch. Mit Frank Thies konnte Stock auch den neuen Technischen Beigeordneten begrüßen, der seit wenigen Tagen im Amt war. Lange Reden wollte Stock aber nicht schwingen. Vielmehr sollten sich die Besucher untereinander austauschen und erzählen, was sie für 2018 geplant haben.

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