Wassenberg: Wassenbergs Tourist-Info: Beste Tipps von Einheimischen

Wassenberg: Wassenbergs Tourist-Info: Beste Tipps von Einheimischen

Was liegt in Wassenberg nah beieinander? Welche Orte lassen sich zu Fuß erreichen? Und welche Sehenswürdigkeit sollte man sich als Besucher unbedingt anschauen? Hilfreiche und professionelle Tipps zur Freizeitgestaltung in Wassenberg erhalten Besucher künftig auch am Wochenende, wenn das Rathaus mit seinem Bürgerinformationsservice geschlossen ist.

Die zwei Anlaufstellen für Touristen und Besucher mitten im Herzen Wassenbergs sind ab sofort das Lädchen am Roßtor und die Wassenberger Bücherstube an der Roermonder Straße. Schilder im Design des Heinsberg Tourist Service zeigen auch den nicht Ortskundigen an, wo es Hilfe gibt.

Für Besucher, die Fragen rund um Wassenberg haben, ist die Touristinfo an beiden Standorten bestes Ziel in der Stadt. Im Lädchen und der Bücherstube erhalten Erholungssuchende Stadtpläne, Wanderkarten und natürlich hilfreiche und ganz persönliche Tipps. Denn wer weiß besser als die Einheimischen, wo die schönsten Stellen der Stadt zu finden sind, in welchem Hotelbett man am besten schläft und wo das leckerste Feierabend Bier gezapft wird. Von A wie Ausflug über E wie Essen, S wie Souvenir und Stadtführung bis Z wie Zimmer — in der Touristinfo hilft man den Besuchern weiter.

„In den vergangenen Tagen waren schon ein Dutzend Besucher bei uns im Geschäft, um sich zu informieren. Und die Resonanz auf die Touristinfo war wirklich gut“, sagt Bernd Jaegers, der mit seiner Frau Heike das Lädchen am Roßtor betreibt.

Kostengünstige Alternative

Die Wassenberger Lösung, bei der Geschäfte und Händler die Anlaufstelle für Touristen bilden, ist eine kostengünstige Alternative zu den offiziellen Touristeninformationsbüros in Deutschlands Großstädten. „Wir haben ein eigene Schilder für die Kommunen im Kreis Heinsberg entwickelt, weil die Kriterien, die für die offizielle Version der Touristinformationsbüros erfüllt sein müssen, in den kleinen Städten nicht erfüllt werden können“, sagt Patricia Mees, Geschäftsführerin des Heinsberger Tourist-Service. Zu den Auflagen gehöre etwa, eine bestimmte Anzahl von Mitarbeitern vorzuhalten, die nicht nur Deutsch sprechen, sondern auch die englische, französische bzw. niederländische Sprache beherrschen.

Die Wassenberger Alternative bedeute aber nicht, dass die Stadt nicht darauf hinarbeite, eines Tages doch ein offizielles Touristeninformationsbüro zu betreiben. „Derzeit wäre es aber viel zu teuer und nicht verhältnismäßig“, sagt Bürgermeister Manfred Winkens. „Das heißt allerdings nicht, dass die Idee mit einem Touristeninformationsbüro ganz zu den Akten gelegt ist — es dauert nur noch eine Weile, bis wir das umsetzen können“, betont er.