Wassenberger Treffpunkt für Jugendliche stellt neuen Namen vor

Jung, modern und hip : Ju-Ze heißt jetzt „Culture Clash“

Ein Jahr nach seiner Wiedereröffnung hat sich der Treffpunkt für junge Menschen in der Stadt Wassenberg mit „Culture Clash“ nicht nur einen neuen Namen gegeben, sondern präsentiert diesen jetzt auch prominent nach außen.

Im Rahmen eines kleinen Festaktes wurden nicht nur die Leuchtreklame am Gebäude und die neue Gestaltung des Fahrzeugs enthüllt. Die Feuerwehr rückte sogar mit der Drehleiter an, um beim Austausch des Banners über der Pontorsonallee zu helfen.

Der Begriff Jugendzentrum werde schon lange nicht mehr verwendet, erklärte der Leiter der Einrichtung, Patrick Geiser, zum Hintergrund der neuen Namensfindung. So sei auch die Bezeichnung „Ju-Ze“ in Wassenberg nicht mehr aktuell gewesen. Heute spreche man eher von einem Jugendhaus. Gemeinsam mit der bisher hier tätigen zweiten sozialpädagogischen Fachkraft Cathrin Lipfert habe man sich daher der Aufgabe gewidmet, einen neuen Namen zu finden, sagten die beiden Teamer Senol Köroglu und Patricia Abels bei ihrer Begrüßung dann den Jugendlichen und den Gästen, die zur Präsentation gekommen waren.

Namen wie Bunker oder „Muttis Motzbude“ seien vorgeschlagen worden. „Culture Clash“ wurde schließlich als neuer Name gewählt.

Der neue Name bezeichne wörtlich übersetzt den Zusammenprall unterschiedlicher Kulturen. Das sei hier jedoch nicht gemeint, betonte Geiser in seiner kurzen Einführung. „Vielmehr treffen sich hier verschiedene Kulturen, die miteinander Spaß haben und dieses Haus gestalten“, sagte er.

Sein Dank ging an Anne Klein für die Gestaltung und an Marcel Rüffer für die Umsetzung des neuen Logos in „Pop Art“, einer Kunstrichtung, die in den 1950er-Jahren entstand, „die aber wieder total in ist im Moment“, so Geiser. Nicht minder dankte er dem städtischen Bauhof und der Feuerwehr für ihre Unterstützung.

Weiter ging’s dann mit der Präsentation innen, wo Geiser den Besuchern stolz die neue Internetseite der Einrichtung vorstellen konnte, während die Promille-Scouts des Kreises Heinsberg sie mit alkoholfreien Cocktails versorgten.

Weiter legten an diesem „Special Friday“, dem letzten Freitag im Monat, an dem das Jugendhaus immer bis Mitternacht geöffnet ist, die DJs Timbo und MC auf. Sie sind bekannt vom Electrisize Festival in Erkelenz. Abgerundet wurde der Abend, bei dem natürlich auch Kicker, Billard und Dart gespielt werden konnten, mit einer Verlosung.