Wassenberg: Wassenberg punktet beim Bund der Steuerzahler

Wassenberg: Wassenberg punktet beim Bund der Steuerzahler

Bei einer Untersuchung des Bund der Steuerzahler (BdSt) NRW konnte Wassenberg jüngst ordentlich punkten. Mit einem Hebesatz von 413 Prozent ist Wassenberg nicht nur die günstigste Kommune im Kreis Heinsberg — der durchschnittliche Hebesatz liegt bei 492 Prozent, sondern auch zugleich positiver Spitzenreiter in der gesamten Region Aachen/Eifel.

In der „teuersten Kommune“ in der Region Aachen/Eifel müssen die Eigentümer und Mieter von Immobilien bei einem Hebesatz von 926 Prozent für ein durchschnittliches Einfamilienhaus jährlich knapp 650 Euro Grundsteuer B entrichten. In Wassenberg müssten sie für das gleiche Haus mit rund 290 Euro weit weniger als die Hälfte zahlen.

In Wassenberg sind die Hebesätze der Realsteuern mit 413 Prozent (Grundsteuer B), 209 Prozent für landwirtschaftlichen Grundbesitz (Grundsteuer A) und 411 Prozent (Gewerbesteuer) für Gewerbebetriebe seit 1. Januar 2013 unverändert.

Und es gibt weitere gute Nachrichten vom BdSt NRW, der die Wassenberger freuen dürfte: Mit einer Pro-Kopf-Verschuldung von unter 600 Euro liegt Wassenberg im „grünen Bereich“ und zählt zu den 44 NRW-Kommunen mit der geringsten Verschuldung pro Einwohner.

„Wassenberg ist eine familienfreundliche Kommune und natürlich sind wir als Verwaltung gemeinsam mit dem Stadtrat bemüht, unsere Bürgerinnen und Bürger durch städtische Steuern und Abgaben so wenig wie nötig zu belasten. Neue Einwohner sollen in Wassenberg bezahlbaren Wohnraum bekommen können und durch gleichbleibende Hebesätze Planungssicherheit erhalten. Auch die geringe Pro-Kopf-Verschuldung ist ein attraktivitätssteigernder Pluspunkt für unsere Stadt“, freut sich Bürgermeister Manfred Winkens über die guten Ergebnisse aus dem Belastungs-Check des Bund der Steuerzahler NRW.

(red)