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Wassenberg: Hospizdienst Regenbogen bildet neue Begleiter aus

Regenbogen : Hospizdienst bildet neue Begleiter aus

Der ökumenische ambulante Hospizdienst Regenbogen wird auch in diesem Jahr einen Befähigungskurs in der Sterbebegleitung anbieten. „Wir wollen das Leben begleiten, in schwerkranken Lebenslagen da sein“, heißt es.

Wenn ein Mensch schwer krank wird, auf Pflege angewiesen ist, mit Schmerzen leben muss, womöglich in absehbarer Zeit sterben wird, brechen viele Fragen auf. Betroffene und Angehörige brauchen in dieser schweren Lebensphase eine gute Begleitung. Der Hospizdienst Regenbogen ist mit seinen Ehrenamtlern in Wassenberg, Heinsberg, Waldfeucht, Hückelhoven, Erkelenz und Wegberg tätig. „Die Arbeit des Vereins steht und fällt mit dem Engagement Ehrenamtlicher, die zudem bereit sind, sich für die Begleitung Schwerstkranker in ihrer Freizeit fortzubilden“, betont der Hospizdienst.

Im Frühjahr 2019 soll ein neues Befähigungsseminar beginnen, das auf die Aufgaben in der Sterbebegleitung vorbereitet. Das Seminar erstreckt sich über sechs Monate. Es umfasst einen Einführungskurs, ein Praktikum (in einer Altenpflegeeinrichtung) und einen Vertiefungskurs, der mit einem Zertifikat endet.

Dass viele Menschen dazu bereit sind, sich zu engagieren, zeigt der Erfolg der ambulanten Hospizarbeit in der Region. Im vergangenen Jahr konnte der im Jahr 2000 gegründete Hospizdienst 104 schwerkranke und sterbende Menschen und deren Angehörige begleiten. 73 Ehrenamtliche, Sterbebegleiter und Trauerbegleiter stehen momentan im Dienste von Regenbogen.

Das Anliegen der hospizlichen Begleitung ist, dass Menschen in Würde leben und sterben können. Dies bedeutet: möglichst zu Hause und nicht im Krankenhaus, schmerztherapeutisch gut versorgt, individuell begleitet und nicht allein. Ärzteschaft, Pflegedienste und der Hospizdienst bemühen sich in enger Zusammenarbeit um eine würdevolle palliative Versorgung.

Um weitere Ehrenamtliche in der Sterbebegleitung zu befähigen, bietet Regenbogen den neuen Kurs an. Einen Informationsabend gibt es am Dienstag, 12. März, um 19 Uhr im Büro/ Schulungsraum, Roermonder Straße 58 in Wassenberg.

Themen sind: Was brauchen Menschen in ihrer letzten Lebensphase? Wie können sie die verbleibende Zeit bewusst gestalten? Was hilft, das Unausweichliche anzunehmen? Welche Beratung und Entlastung suchen Angehörige? Weitere Infos gibt es unter 02432/8939550, 0173/5445352, info@regenbogen-hospiz.de und www.regenbogen-hospiz.de.