Heinsberg-Kirchhoven: Warmbadespaß bis zum frühen Morgen

Heinsberg-Kirchhoven: Warmbadespaß bis zum frühen Morgen

Baden in 32 Grad warmem Wasser, dazu fetzige Musik vom DJ, gekonnt gemixte Cocktails, frisch gezapftes Bier und Leckereien vom Grill: So ließen es sich auch bei der zweiten Warmbadenacht im Freibad Kirchhoven wieder viele Gäste gut gehen.

Jung und Alt badeten und feierten gemeinsam bis in die frühen Morgenstunden eine schöne Sommernacht, die Rüdiger Kandler als Leiter des Teams Event zusammen mit etwa einem halben Dutzend weiterer Ehrenamtler organisiert hatte.

„Die Schornsteine blasen schon seit Tagen“, erklärte Jürgen Hohnen, der stellvertretende Vorsitzende, bei einem Rundgang über das Gelände. Immerhin seien in diesem Jahr die 2700 Kubikmeter Wasser im Becken nicht nur auf 30 Grad wie im vergangenen Jahr, sondern noch um zwei Grad mehr erhitzt worden.

Um dem Ansturm der Gäste, der die Organisatoren bei der Premiere überrascht hatte, gerecht zu werden, waren dieses Mal zwei zusätzliche Getränkewagen auf dem Gelände platziert und die Cocktail-Bar vergrößert worden. Weiterhin gab es vor der zweiten Badenacht keinen Spaßnachmittag am selben Tag. „Ein Familientag ist halt was anderes“, so Geschäftsführer Norbert Schößler, der einräumte, dass auch das Sicherheitspersonal von neun auf zwölf Mitarbeiter erhöht worden war.

„Die Gäste, die uns besucht haben, haben uns durchweg ein sehr positives Feedback gegeben, sodass wir diese Veranstaltung auch im nächsten Jahr wieder ähnlich durchführen werden“, erklärte Norbert Doutrelepont, wie Schößler ebenfalls Geschäftsführer. Durch das große Engagement der vielen Ehrenamtler sei die gesamte Veranstaltung reibungslos verlaufen.

Mit ihren Zahlen sind Vorstand und Geschäftsführer zwar für die am kommenden Sonntag, 3. September, zu Ende gehenden Saison zufrieden, wenn sie auf die 530 Inhaber von Premiumkarten und auf die inzwischen 730 Mitglieder des Fördervereins blicken, nicht aber mit Blick auf das Wetter in den Sommerferien, das in puncto Freibadbesuch insgesamt doch zu wünschen übrigließ.

Und immer noch macht den Verantwortlichen im Bad der Wasserverlust Sorgen, dessen Ursache immer noch nicht gänzlich geklärt ist. Durch die neue Versiegelung des kompletten Beckenrandes glaubte man die Ursache behoben zu haben, doch dem scheint nicht so. Immer würden noch rund 50 statt vorher gar 100 Kubikmeter Wasser pro Tag irgendwohin verschwinden, und das Leck sei noch nicht gefunden, so Hohnen und Schößler.

Zunächst will man jetzt nach dem 3. September weiter beobachten, ob und wo das Wasser aus dem Becken abläuft, und sonst alle anderen möglichen Ursachen untersuchen.