Hückelhoven-Kleingladbach: Viel Lokalkolorit bei den Narren in Kleingladbach

Hückelhoven-Kleingladbach: Viel Lokalkolorit bei den Narren in Kleingladbach

Viel „Lokales“ war Trumpf bei den beiden Karnevalssitzungen der Kleingladbacher Dorfgemeinschaft. Die beiden Sitzungen im Bürgerhaus waren bestens besucht, die Stimmung konnte nicht besser sein. Moderator Ralf Consoir und Hoppeditz Monika Paulussen hatten jede Menge zu tun, ein buntes und ansprechendes Programm über „die Bühne zu bringen“.

Nach dem gekonnten Showtanzauftritt der Gruppe „Venga“ der DJK Lindern-Würm-Beek boten Achim Dilsen und Thomas Buscher einen ersten Höhepunkt mit ihrem Sketch „Pino‘s Patienten-Kleingladbach — wo kann es schöner sein?“. Die Kindertanzgruppe Fresh Air konnte nicht verheimlichen, dass die Eltern meist ebenfalls im Kleingladbacher Karneval eingebunden sind. Die Begeisterung für den karnevalistischen Tanz war jedenfalls unverkennbar.

Kameramann Richi (Richard Elschenbroich) gefiel mit seiner Büttenrede über lustige Ereignisse aus dem Dorfgeschehen. Ob allerdings die „alte Dorfschänke“ in ein „Hotel garni“ und die Romersmühle in ein Freudenhaus umgewandelt werden, das glaubten ihm nicht alle Besucher im Bürgerhaus.

Die Frauengemeinschaft

Die Frauengemeinschaft des Ortes begeisterte mit ihrem Tanz „Black and White“ und der Vortrag der „Trauerschnallen“ Sandra Schnelle, Silke Sieben und Karin Schmidt war ein echter Knüller auf der närrischen Bühne. Die „Oldie-Sänger“ des heimischen Männergesangvereins gaben Kostproben ihrer Sangeskunst, ehe August und Auguste alias Heike Dilsen und Monika Paulussen zu einem originellen Seniorenfrühsport einluden.

Die „Sexy-Boys“ (Kleingladbacher Jungs) und „De Luurefänger“ (St.-Sebastianus-Bruderschaft) markierten weitere Höhepunkte im närrischen Programm.

Am Ende des Abends präsentierten sich nach dem Tanz der „Secret Sisters“ alle Akteure der beiden Sitzungen auf der Bühne, um den großen und berechtigten „Super-Applaus“ der Gäste im Saal zu genießen.

(koe)