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Hilfsaktion gestartet: Überwältigende Spendenbereitschaft für Heinsberger Partnerstadt

Hilfsaktion gestartet : Überwältigende Spendenbereitschaft für Heinsberger Partnerstadt

Die Aktion „Gemeinsam für die Ukraine“ ist in Heinsberg sehr gut gestartet. Noch bis Freitag können Spenden abgegeben werden. Aktuell werden Erstpakete und Geldspenden laut dem Bürgermeister besonders benötigt.

In der vergangenen Woche hatte der Heinsberger Bürgermeister Kai Louis die Bürger zur Unterstützung der polnischen Partnerstadt Ozimek aufgerufen, in der viele Geflüchtete aus dem ukrainischen Kriegsgebiet aufgenommen werden. Wie die Stadtverwaltung nun mitteilt, sei die Spendenbereitschaft enorm.

„Wir sind überwältigt von so viel Solidarität und Spendenbereitschaft, vielen Dank“, so Louis. Allerdings müsse die Stadtverwaltung nochmals darauf hinweisen, dass bitte nur Sachspenden gemäß Aufruf abgegeben werden und bevorzugt Erstpakete benötigt werden. Nur so könnten die Spenden sinnvoll koordiniert und eingesetzt werden.

Benötigt werden für die Geflüchteten in Ozimek dringend Sachspenden in Form von Babynahrung (Milchpulver, Gläschen und Brei), Autokindersitzen, Windeln, Pflegeprodukten für Säuglinge und Kinder. Geschirrspülmittel, Hygieneprodukte (unter anderem Damenbinden), neuwertige Bettwäsche. Für Erwachsene: Powerbanks (aufgeladen um über Handy insbesondere den Kontakt zu Familienangehörigen halten zu können); Batterien jeglicher Größe und Art.

Zudem werden laut Bürgermeister Louis für den Versand von Ozimek aus in die Ukraine folgende Sachspenden benötigt: Thermodecken, Bandagen, steriles Verbandszeug, Pflaster, medizinische Handschuhe, Thermokompressen, Taschenlampen, Thermokleidung für Herren, Thermoskannen, neuwertige Schlafsäcke, betriebsbereite Stromgeneratoren, Konserven mit einer möglichst langen Haltbarkeit.

Auf ihrer Internetseite hat die Stadt Heinsberg außerdem eine Liste veröffentlicht, welche Sachen für die Erstpakete benötigt werden. Diese sollten entsprechend etikettiert werden.

Abgegeben werden können die Sachspenden montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr bei der Feuerwache Heinsberg, Unterbrucher Straße 55, 02452/3586. Ein Transport nach Ozimek wird laut Louis von der Stadt Heinsberg organisiert. Es wird um eine Abgabe der Spenden bis zum Freitag, 11. März, gebeten.

 Des Weiteren bittet die Stadt um Geldspenden, die sie an die Stadt Ozimek zur weiteren Verwendung weiterleiten werde. Spendenkonto:Stadt Heinsberg; Stichwort: Nothilfe Ukraine; IBAN: DE93 3125 1220 0002 0001 07; SWIFT-BIC: WELADED1ERK. Das Ausstellen einer Spendenquittung sei unter der Tel. 02452/144016 mögilch.

(red)