Heinsberg-Porselen: TUS Porselen nimmt an NRW-Programm teil

Heinsberg-Porselen: TUS Porselen nimmt an NRW-Programm teil

In der Turnhalle Porselen erklingt freudiges Lachen, lobender Beifall und manchmal auch ein tröstendes Wort. Elisabeth Derichs vom TUS Porselen hat einen Bewegungsparcour für drei- bis sechsjährige Kinder aufgebaut. Zwanzig Kinder im Kindergartenalter waren mit ihren Müttern gekommen, um das Kinderbewegungsabzeichen NRW abzulegen.

„Zehn Bewegungsstationen habe ich heute aufgebaut“, erläuterte Elisabeth Derichs das nachmittägliche Treffen, ein Angebot vom TUS Porselen. Als Betreuerin leite sie das regelmäßige Treffen, fungiere aber auch als Prüferin für das Kinderbewegungsabzeichen „Kibaz“.

Bewegte Kinder

Das Kibaz-Konzept ist ein Aktionsbaustein des Programms: NRW bewegt seine Kinder. Es werden diverse Aufgaben angeboten, die auf die Förderung der kindlichen Persönlichkeitsentwicklung abgestimmt sind.

Springen auf dem Trampolin, Purzelbäume schlagen und über einen Balken zu balancieren fördern und stärken das Selbstbewusstsein und das Körpergefühl. Bälle zuwerfen und fangen fördert das Miteinander und die soziale Entwicklung. Und nacheinander die Stationen zu bewältigen, war gleichzeitig eine Übung, Regeln zu befolgen.

Wohlüberlegt und alle Fähigkeiten abfragend waren die einzelnen Bewegungsstationen aufgebaut. An jeder Station lagen Stationskarten, die die Elternteile ebenso informierten, wie die Bilderklärung auch von den älteren Kindern selber verstanden werden konnten.

Erfolgserlebnisse

Den Ball in einen Kasten zielgerecht zu werfen und zu versenken, zauberte ebenso ein Lächeln auf die Kindergesichter, wie auf dem Trampolin zu hüpfen. Immer auch begleitet von den Müttern und Helferinnen gab es Hilfestellung oder auch mal Trost, wenn eine Übung mal nicht direkt gelang.

Die Motivation für Mütter und Kinder teilzunehmen, war der Spaß an der Bewegung in der Gruppe mit einer von allen Teilnehmern geliebten Betreuerin zu erleben.

Es gäbe zwar auch Zuhause auf der Wiese immer die Möglichkeiten zu toben, aber hier stände auch das Sozialverhalten sowie sich in der Gruppe einzufinden im Vordergrund, begründete eine junge Mutter ihre Begeisterung für das Angebot.

Und stolz auf ihre Leistungen waren alle Kinder. Die überreichte Urkunde war dann am Ende der verdiente Lohn.

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