Heinsberg: Traditionelles Singen: Lieder öffnen die Adventsfenster

Heinsberg: Traditionelles Singen: Lieder öffnen die Adventsfenster

Nicht wie gewöhnlich am 1. Dezember, sondern bereits am ersten Adventssonntag, am 27. November, 16.30 Uhr, beginnt in diesem Jahr in Heinsberg das traditionelle Fenstersingen.

Seit mehr als zehn Jahren schon laden die Evangelische und die Katholische Kirche bis Heiligabend gemeinsam zum sogenannten Stadtadventskalender ein, jeden Abend an einem anderen Ort, in der Zeit von 18 bis 19 Uhr. Allen, die mitsingen zu Klängen vom Akkordeon, stehen Liedhefte zur Verfügung, die Noten und Texte von insgesamt 37 weihnachtlichen Liedern enthalten.

„Macht die Türen auf“, heißt an jedem Abend das erste Lied. Danach erst wird das vom jeweiligen Gastgeber dekorierte Adventsfenster geöffnet. Mit dem Lied „Tragt in die Welt nun ein Licht“ endet die Singstunde. Bei Glühwein, Punsch oder heißem Kakao in der Pause macht dann das Sterntaler-Säckchen seine Runde. Der Erlös kommt immer einem sozialen Zweck zugute, in diesem Jahr dem Förderverein der Palliativstation des städtischen Krankenhauses in Heinsberg.

Bei einem gemeinsamen Besuch auf der Palliativstation mit Heinz-Gerd Schröders, Geschäftsführer im Krankenhaus, haben sich alle Gastgeber des Fenstersingens bereits über die Arbeit informieren können, die auf dieser Station mit sechs Betten für schwerkranke Menschen geleistet wird, die einer intensiven ärztlichen Betreuung bedürfen.

Der Förderverein unterstützt die Station in der Einrichtung, aber auch mit zusätzlichem Personal wie zum Beispiel einem Musiktherapeuten. Überreicht wird dem Förderverein der Inhalt des Spendensäckchens traditionell an Heiligabend, dieses Mal um 17 Uhr zu Beginn der Familienchristmette in der Pfarrkirche St. Hubertus in Kirchhoven.

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