Erkelenz: Tolle Show nach Projektwoche: Schwarzlicht-Spektakel mit viel Power

Erkelenz: Tolle Show nach Projektwoche: Schwarzlicht-Spektakel mit viel Power

Bereits zum zweiten Mal wurde im Rahmen des landesweiten Förderprogramms Kulturrucksack NRW eine Projektwoche zum Thema Schwarzlichttheater angeboten. Im Auftrag des Jugendamtes führten Ursula Espeter und ihr Sohn Joshua vom Stolberger Verein Tabalingo aus Stolberg die Kinder in die Geheimnisse des Spiels mit Licht und Dunkelheit ein.

13 Kinder nahmen am Workshop mit der Tanzpädagogin teil. Die Kinder machten bei der Planung der insgesamt zehn kurzen Stücke ebenso mit wie bei der Entwicklung der Choreographie und der tanzakrobatischen Einlagen. Dabei entwickelten sie schnell eine erstaunliche Selbstständigkeit.

So war zum Beispiel die Choreographie der Akrobatiknummer in den schwarz-weiß gemusterten Anzügen, sogenannten „Morph Suits“, zur Musik von Michael Jacksons „They don‘t care about us“ von den Teilnehmerinnen Johanna, Regina, Aleah, Nicole, Greta, Sophia und Alina völlig selbstständig erarbeitet worden. Kleinere Spiele und sportliche Übungen, die in den Tagesablauf eingebaut wurden, sorgten während der Woche mit den beiden Trainern für Abwechslung und kreative Pausen.

Zur Abschlussaufführung waren Eltern, Großeltern und Geschwister eingeladen, um die knapp einstündige Show zu erleben. Sie erlebten ein Spektakel, bei dem die Schauspieler keine Gesichter aber viel Power hatten. Zum Titel „Stadtaffen“ von Peter Fox enterte eine Horde cooler Affen die kleine Bühne in der Leonhardskapelle, bei „Master oft puppets“ befreiten sich die Marionetten von ihren Fäden und tanzten frei auf der Bühne. Den Klassiker „Return to sender“ von Elvis Presley verbildlichten die jungen Tänzer eindrucksvoll mit einem übergroßen Brief und seiner langen erfolglosen Reise.

Als das Licht wieder anging, brach der Applaus los. Ohne eine Zugabe kam das Ensemble dann doch nicht davon und zeigte bei „How we do it“ noch einmal sein ganzes Können.

(hewi)
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