Team gibt Wegberger Feuerwehr psychosoziale Unterstützung

Psychosoziale Unterstützung : Neues Team hilft Wehrleuten in Wegberg

Die Freiwillige Feuerwehr Wegberg freut sich über ihr neues Team für psychosoziale Unterstützung, das PSU-Team. Diese neue Truppe hat nun ihren Dienst aufgenommen.

Zahlreiche Untersuchungen haben ergeben, dass Menschen in Helferberufen einer besonderen Anhäufung an belastender Ereignisse ausgesetzt sind. Diese übersteigen oftmals das für einen Menschen verkraftbare Maß. Das Gesamtziel des PSU-Teams ist es, psychischen Traumatisierungen vorzubeugen, psychischen Reaktionen bei akutem Auftreten effektiv zu begegnen und Unterstützung in der Bewältigung anzubieten. Die Hilfe greift vor, während und nach den Einsätzen.

In Wegberg gibt es nun mit Jörg Brocker einen PSU-Assistenten, der sich mit seinem Team – bestehend aus sechs PSU-Helfern – fachgerecht kümmert. „Dabei steht der Mensch im Mittelpunkt“, teilt die Wegberger Feuerwehr mit. Die Unterstützung ist vorrangig für die Einsatzkräfte gedacht, wobei die Einheit dort hilft, wo akute Hilfe benötigt wird.

Zusätzlich überreichte die Wählergemeinschaft „Aktiv für Wegberg“ dem PSU-Team 112 Tröstebären. „Die Tröstebären sind ein nicht zu unterschätzendes Hilfsmittel, um Kindern, welche beispielsweise durch Unfallereignisse in eine schlimme Situation geraten sind, einen festen Halt im Einsatzgeschehen und danach zu geben“, heißt es. Jeweils zwei dieser besonders kuscheligen Bären in Feuerwehr-Einsatzkleidung befinden sich nunmehr auf jedem Einsatzfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Wegberg.

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