Erkelenz-Granterath: Starkes Aufgebot bei Galasitzung in Granterath

Erkelenz-Granterath : Starkes Aufgebot bei Galasitzung in Granterath

Unbekümmert und ausgelassen feierten die Granterather und deren auswärtige Gäste ihre Galasitzung. Obwohl Frank Rucmann im pinkfarbenen Outfit als Rosaroter Panther mit viel Witz und Humor durch das bunte Programm führte, fehlte etwas an diesem Abend.

Schmerzlich vermisst wurde mit Karl Mones der ungekrönte König des Granterather Karnevals. Aus familiären Gründen hatte sich der „Hansdampf in allen Gassen“ selber eine Auszeit verordnet.

Zu den Klängen des Musikvereins Granterath enterten die örtlichen Karnevalsgrößen die närrischen Bretter. Mit einem Einblick in seinen täglichen Arbeitsablauf brach Feuerwehrmann Kresse bereits frühzeitig das Eis. Weiterhin waren es die kleinen Rot-Weißen Funken, die dem Publikum einen Einblick in ihr tänzerisches Repertoire gewährten.

Ein erster Höhepunkt war die kleine Stimmungsshow Granterather Karnevalisten. Entsprechend auf diesen Abend vorbereitet, begeisterten die Herren das närrische Volk mit ihrer Einlage. Während einer Zirkusshow ließen sie die Beine fliegen. Auch die Chicos, ein Männerballett aus Holzweiler, ließen erkennen, wie sehr sie sich auf das Gastspiel in Granterath vorbereitet hatten.

Alltägliches brachten Harry und Achim während eines Zwiegesprächs zu Tage. Mit ihrem Dreigestirn im Schlepptau präsentierte die Gerderhahner Showtanzgruppe „Innocence“ den „Tag der Toten“.

Mit einem gewaltigen Aufgebot erschienen im weiteren Verlauf des Abends die Blau-Weißen der Erkelenzer Karnevalsgesellschaft (EKG) im benachbarten Granterath. Insbesondere die tänzerischen Darbietungen der Erkelenzer Freunde ließen erkennen, in wie vielen schweißtreibenden Stunden das mehr als unterhaltsame Programm einstudiert wurde. Den Schlusspunkt dieser Stippvisite setzte Prinz Roland I. mit einem Gesangsbeitrag. Dem närrischen Publikum gefiel dieser Auftritt. Kräftig mit einstimmend, honorierte es diese Einlage des Prinzen mit gewaltigem Applaus.

Mit ihrer Einlage „Die Drei und ihre Bühne“ präsentierte unter dem Beifall des Publikums eine gewaltig karnevalistisch angehauchte Granterather Männergruppe ihr schwebendes Tanzmariechen. Dieser Auftritt zählte zu den absoluten Höhepunkten des Abends.

Es war schon spät, als die Rot-Weißen Funken noch einmal bei einem Showtanz die Beine schwangen. Nach Stimmungssänger Pepe und „Wohlsein 05“ waren es die Kölschen Adler, die mit Stimmungsliedern aus der Domstadt einen bunten und kurzweiligen Abend beschlossen.

(gp)
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