Wassenberg: Städtepartnerschaft: Beim Treffen die Freundschaft vertieft

Wassenberg: Städtepartnerschaft: Beim Treffen die Freundschaft vertieft

Kräftig ist der 47. Jahrestag der Städtepartnerschaft zwischen Wassenberg und Pontorson während der Europatage in der Normandie gefeiert worden. Vom Wassenberger Partnerschaftskomitee war eine 113 Personen starke Delegation mit Bus oder privaten Pkw in die Partnerstadt Pontorson gereist, um an den Feiern teilzunehmen.

Dazu gehörte auch der Quartettverein Myhl, der mit 35 Personen anreiste.

Auch Gäste aus Highworth

Die Wassenberger Delegation wurde vom Bürgermeister Manfred Winkens und dem Präsidenten der Städtepartnerschaft, Sepp Becker, angeführt. Auch eine Delegation der Partnerstadt Highworth war nach Pontorson gereist, um beim Jahrestag der beiden anderen Partnerstädte zugegen zu sein.

Vor genau 50 Jahren fand der erste Kontakt zwischen Wassenberg und Pontorson statt. Eine Wassenberger Jugendgruppe verbrachte dort ihren Urlaub. Aus den Kontakten, die diese Jugendgruppe knüpfte, entstand dann drei Jahre später die Städtepartnerschaft.

Freundlich aufgenommen

Der Quartettverein Myhl bereicherte durch seinen Chorgesang den gemeinsamen Gottesdienst, der vor dem Festakt stattfand. Am Abend nach dem Festakt gab es ein Konzert des Chors Accord’hom aus Ducey (Leitung Céline Quilbec) und des Quartettvereins Myhl (Leitung Hermann Kitschen) in der gut besuchten Pfarrkirche Notre Dame in Pontorson.

Während des Festaktes bedankte sich der Wassenberger Bürgermeister Manfred Winkens für die überaus freundliche Aufnahme. Der überwiegende Teil der Wassenberger Delegation fand bei Gastfamilien ein Quartier. Manfred Winkens selber wurde vom Pontorsoner Bürgermeister André Denot in dessen Privathaus aufgenommen.

Während des Festaktes ergriffen auch André Denot, Bürgermeister von Pontorson, und die Präsidenten der Städtepartnerschaften, Sepp Becker für Wassenberg, Richard Pearce für Highworth, Hélène Durant und Jacqueline Serrand für Pontorson, das Wort. Einig waren sich alle in ihren Reden, dass die Bürgerbegegnungen tragende Säulen des Friedens in Europa seien.

Sepp Becker zeigte sich erfreut darüber, dass zur Wassenberger Delegation Kinder und Jugendliche gehörten, denen die Partnerstadt nähergebracht wurde. Nach dem Festakt lud die Stadt Pontorson zu einem Festessen ein. Das Programm am Festwochenende wurde durch eine Stadtführung in Pontorson, einen Besuch des Mont St. Michel und eine Besichtigung der Stadt St. Malo abgerundet.

Zugleich gab es in Pontorson auch Feierlichkeiten anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Centre de Secours. Als dieses Center, in dem auch die Feuerwehr untergebracht ist, vor 20 Jahren eingeweiht wurde, war auch eine Wassenberger Delegation anwesend. Arthur Sonnenschein übergab der Feuerwehr Pontorson ein Bild vom gesamten Fuhrpark und den Wassenberger Feuerwehrangehörigen als Gastgeschenk.

Die Europatage klangen mit einer Soiree aus, an der mehr als 250 Personen teilnahmen. Die Soiree dauerte mit einem Festessen, Tanz und guten Gesprächen bis tief in die Nacht.

(red)
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