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Stadtsportverband Wassenberg stellt sich neu auf

Satzung verändert : Stadtsportverband stellt sich neu auf

Um von den späten Sitzungen im Jahr in einen früheren Rhythmus zu kommen, fand die Jahreshauptversammlung des Stadtsportverbandes Wassenberg in diesem Jahr bereits jetzt im Mai im Orsbecker Restaurant „Zur Post“ statt. Diese wurde überschattet von einem schmerzhaften Rücktritt.

Der langjährige Kassenwart Heinz-Jakob Meyer hing seinen Vorstandsposten an den Nagel und stellte seinen Platz zur Neuwahl frei.

Kommissarisch wurde Manfred Peggen bis zur kommenden Jahreshauptversammlung als neuer Kassenwart gewählt. Ebenfalls stand eine Satzungsänderung auf der Tagesordnung. „In monatelanger Arbeit“, so Beisitzer Harald Eifert, habe man die alte Satzung runderneuert, Absätze gestrichen, verändert und ergänzt.

Verändert wurde, dass der Vorstand nun nach drei anstatt zwei Jahren neugewählt wird, da man so langfristig komplexere Aufgaben bewältigen könne aufgrund einer verbesserten Stabilität. Außerdem gilt ein Antrag bei Stimmgleichheit ab sofort als gescheitert und durchläuft in diesem Fall nicht mehr das alte Verfahren der Neuwahl oder des Loses. Zusätzlich wurde der Ausschussvorsitzende für Kultur und Sport der Stadt Wassenberg als beratendes Mitglied in den Vorstand kooptiert.

Stark überarbeitet wurden ebenfalls die Medienpräsenz und Techniknutzung des Vereins. Seit Januar besitzt der Stadtsportverband Wassenberg eine komplett neu erstellte Homepage, auf der alle weiteren Sportvereine des Verbandes verlinkt sind und die jeweilige Kontaktaufnahme deutlich leichter fällt. Man wolle in Zukunft ebenfalls mehr mit elektronischen Medien innerhalb des Vereins arbeiten, um die Kommunikation zwischen den Mitgliedern zu verbessern, erklärte der stellvertretende Vorsitzende Jürgen Driemeyer.

Als Gast saß Jürgen Meuser, seit März Vorsitzender des Kreissportbundes Heinsberg, der Versammlung bei. Er versicherte, in Zukunft auch seitens des Kreissportbundes mehr Kontakt mit den Standsportverbänden zu suchen, um „fruchtbare Arbeit im Rahmen des Sports“ zu gewähren. Vorrangig sei das Ziel, wieder mehr junge ehrenamtliche Mitglieder für die Sportverbände zu rekrutieren. Bisher geschieht dies vor allem durch Lehrgänge wie den des Gruppen- oder Jugendleiters.

Auch Markus Schnorrenberg, Vorsitzender des Ausschusses für Kultur und Sport der Stadt Wassenberg, sprach sich für eine starke Jugendförderung aus. Schließlich würden Sport und Jugend „viel zum gesellschaftlichen Miteinander beitragen“. Er sicherte dem Verband die Unterstützung der Stadt in Form von finanzieller Hilfe und geplanten Neubauten von Sporträumlichkeiten zu wie zum Beispiel dem projektierten Sportpark Orsbeck. Somit freute sich auch der stellvertretende Vorsitzende Jürgen Driemeyer über „erfolgreiche Kooperation und Synergieeffekte“.