Erkelenz: Stadt verlängert Verträge mit Jugendzentren

Erkelenz: Stadt verlängert Verträge mit Jugendzentren

Seit dem 1. Januar 2007 gelten Verträge zwischen den Trägern drei anerkannter offenen Jugendeinrichtungen Katho, Zak und Cirkel sowie der Stadt Erkelenz. Diese Verträge beinhalten die Übernahme der Personalkosten für eine hauptamtliche Fachkraft sowie Zuschüsse zu den laufenden Betriebskosten und einen pauschalen Sachkostenzuschuss seitens der Stadt Erkelenz.

Im Gegenzug verpflichten sich die Jugendzentren zu bestimmten Leistungen sowie Öffnungs- und Angebotszeiten, die jährlich festgeschrieben werden. Die Verträge sind zum Ende des Jahres 2014 ausgelaufen.Aber im vergangenen Herbst wurden bereits erfolgreich Gespräche zur Fortführung der Verträge mit den Trägervertretern geführt. In einer Sitzung hat der Jugendhilfeausschuss die Verwaltung außerdem beauftragt, diese Verträge um weitere fünf Jahre zu verlängern.

Während der Vertragsunterzeichnung, an dem alle Vertreter der jeweiligen Jugendeinrichtungen teilnahmen, bedankte sich Hans-Heiner Gotzen, Erster Beigeordneter der Stadt Erkelenz, bei allen Beteiligten für deren Verlässlichkeit. Weiterhin versicherte Gotzen, dass die Stadt Erkelenz den drei Jugendeinrichtungen auch weiterhin mit Rat und Tat zur Seite steht. „Seitens der Stadt wird alljährlich im offenen Austausch über weitere Angebote für diese Jugendeinrichtungen nachgedacht, daher wollen wir unser Engagement für weitere fünf Jahre bekräftigen“, dankte der Erste Beigeordnete allen, die in der Vergangenheit an der Entwicklung dieser drei Jugendeinrichtungen beteiligt waren. Manfred Koep als Vertreter des Erkelenzer Katho sagte: „Wir dürfen die Jugend nicht im Regen stehen lassen.“

Pfarrer Günter Wild als Vertreter der evangelischen Einrichtung Zak fügte ergänzend hinzu: „Es wäre gewiss anders, wenn wir diese Einrichtungen nicht hätten.“

Auch Pastorin Susanne Bronner, Vertreterin der Gerderather Jugendeinrichtung Cirkel, blickte zuversichtlich in die Zukunft und berichtete, dass die im Herbst des vergangenen Jahres von einem Brand heimgesuchte Einrichtung in einigen Wochen wieder in vollem Umfang genutzt werden kann.

(gp)
Mehr von Aachener Zeitung