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St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft feiert Diözesanschülerprinzenfest

Diözesanschülerprinzenfest : Ganz Tüddern steht bei der Traditionskirmes Kopf

Alljährlich steht ein Dorf Kopf: Die Kirmesgemeinschaft Tüddern mit Schützen, Instrumentalverein und Jugendgruppe Arearea hatte die Festtage erneut bestens organisiert. Höhepunkt reihte sich an Höhepunkt.

Absolute Krönung war nach einem farbenprächtigen Festzug – unter Mitwirkung der Bruderschaften sowie musizierenden Vereine aus Millen, Havert, Saeffelen, Süsterseel, Breberen-Brüxgen, Birgden, Höngen, Süsterseel, Isenbruch sowie der KG Witsemänn und Freiwilligen Feuerwehr – die Würdigung des Diözesanprinzen Lennart von Ameln. Zahlreiche Ehrengäste verfolgten die Zeremonie. Marius Neumeister, stellvertretender Diözesanjungschützenmeister, hielt die Laudatio und zeichnete Lennart von Ameln offiziell als Diözesanprinzen aus. Es gab überdies eine weitere Ehrung durch den Verein, Vorstandsmitglied Toni Ziesen hielt die Laudatio.

Dekanatsbundesmeister Norbert Küppers blickte auf die Erfolgsgeschichte der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft, der Name von Ameln sei Teil des Schützenfundaments. Dieses Brauchtum sei in der Familie eine Herzenssache und Leidenschaft. Die Gratulationscour für Lennart von Ameln war riesig, der Jungschütze erlebte einen ganz besonderen Tag, den er wohl nie vergessen wird.

Nach dieser Ehrung würdigte die Bruderschaft drei Schützenbrüder, die in den vergangenen Jahrzehnten die Entwicklung der Bruderschaft entscheidend gestaltet haben: Heinrich Ruers, Alois Osten und Stephan Teschers wurden unter großem Applaus zu Ehrenmitgliedern ernannt. Alle drei erhielten eine Ehrenurkunde und jeweils eine St.-Sebastianus-Figur. Vorstandsmitglieder zeichneten die Jubilare aus. Die Jubilare standen ebenso im Mittelpunkt wie das heimische Königspaar Elmar und Thea Wählen. Weiterhin erlebten Jugendprinz Lars Kelleners mit seinen Eltern und die Schülerprinzessin Kimi Wählen unvergessene Momente. Als Andenken an dieses Diözesanschülerprinzenfest überreichte Lennart von Ameln jedem teilnehmenden Verein eine kleine Erinnerungsgabe.

Die Kirmes startete mit dem 25-jährigen Bühnenjubiläum der Büsch-Band. Viele Gratulanten überbrachten dem Jubiläumsverein Glückwünsche. Zudem spielten die Musikanten der niederländischen Blaskapelle der Gaambloazers ebenso auf wie die Robbie-Williams-Coverband „Sir Williams“. Die über zweistündige Show mit allen großen Hits sorgte für Begeisterung. Das Festzelt war proppenvoll, selbst draußen feierten hunderte Musikfreunde ein großes Musikspektakel.

Am Freitag folgte mit der Tribal-Night und der Sansibar ein weiteres Spektakel. DJ Ronny Ruega heizte der Menge so richtig ein und brachte das Zelt in Hochstimmung. Beim Eröffnungsumzug tags drauf wurden die Gastbruderschaften aus Posterholt und Waldfeucht begrüßt. Die St.-Johannes-Baptist-Schützenbruderschaft Waldfeucht war trotz der eigenen Kirmes mit dem bisherigen Diözesanprinzen Marc Windelen und einer starken Abordnung beim Festzug in Tüddern dabei.

Die Kings’ Night für das Königspaar Elmar und Thea Wählen wurde darüber hinaus zum Riesenerfolg – die Coverband San Fernando Allstars war ein Glücksgriff besonderer Art.

(agsb)