Waldfeucht-Haaren: St.-Johannes-Schützenbruder: Neuer Schützenkönig

Waldfeucht-Haaren : St.-Johannes-Schützenbruder: Neuer Schützenkönig

Dem Vorstand der St.-Johannes-Schützenbruder fiel ein Stein vom Herzen. „Zwei Jahre ohne Schützenkönig hätten wir nicht überlebt“, hieß es. Wie sehr eine Kirmes einen Schützenkönig braucht, zeigte die Kirmeseröffnung in der Festhalle. Die vielen Veranstaltungen in der Nähe erwiesen sich weitaus mehr als Zuschauermagneten.

Aber am Kirmessonntag wendete sich bei den Schützen das Blatt — und ein Jubelschrei war weithin zu hören. Mario Brandt, Offizier der Bruderschaft, ließ den Vogel nach nur 63 Schuss zu Boden segeln. Es war eine der schnellsten Entscheidungen in der langen Schützenhistorie der St.-Johannes-Bruderschaft. Zusammen mit Natascha Alf präsentiert Mario Brandt im kommenden Jahr die Bruderschaft. Und da ist Haaren Gastgeber des Gemeindeschützenfestes. Mark und Susanne Meurer sowie Michael und Sandra Koob sind die Adjutantenpaare der Bruderschaft.

Im Prinzenschießen dauerte es bis zum 121. Schuss, da jubelte Pia van Crüchten. Die neue Prinzessin ist Mitglied des Trommler- und Pfeiferkorps. Sophia Fuchs und Tobias Heffels sind die Adjutanten.

Erstmals wurde ein Spatzenschießen veranstaltet, bei dem ein Lasergewehr angelegt wurde. Mats Mengler holte sich den Titel.

Gegen 18 Uhr gab es die Parade vor dem Pfarrheim. Erneut waren es zahlreiche Kirmesbesucher, die das Spektakel verfolgten. Der Aufgang am Pfarrheim erwies sich als sehr vorteilhaft. Vor dem Treppenaufgang präsentierten sich die amtierenden Majestäten mit Jungschützenprinz Fabian Langenbrink mit den Adjutanten Sebastian Busch und Jannik Joerissen, Schützenprinz Felix Rombey mit den Adjutanten Jonas von Helden und Marc von Krüchten, ferner Gemeindeprinzessin Sarah Unkart in Begleitung von Christoph Meier und Adjutantin Jenny Jansen.

Oben auf der Treppe standen die neuen Majestäten und hatten den besten Blick. Angeführt von den musizierenden Vereine mit Trommler- und Pfeiferkorps sowie Musikverein gab es dreimal das Kommando „Die Augen rechts“ Richtung Majestäten. Für die Schützen ist die Parade etwas Besonders, der Paradeschritt wurde daher besonders fleißig trainiert.

Nach der Pause stoppte der Festzug auf dem Parkplatz der Selfkanthalle, wo ein Dämmerschoppen angesagt war. Es wurde ein buntes Stelldichein der Schützen, Spielmannsleute und Dorfbevölkerung. Die kleinen Gäste konnten sich auf dem Rummelplatz mit Karussell austoben.

(agsb)
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