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Koordinator fürs Soziale: SPD will Ansprechpartner für Pflege und Vorsorge

Koordinator fürs Soziale : SPD will Ansprechpartner für Pflege und Vorsorge

Die SPD Wassenberg fordert, dass die Stadt einen Sozialkoordinator einstellt. Dieser könnte Fragen zu Themen wie Pflegestufen und Vorsorgevollmacht beantworten sowie regelmäßige Sprechstunden abhalten.

„Früher gab es in den Ortschaften Gemeindeschwestern, die sogar Hausbesuche machten und immer eine Anlaufstelle in Sachen Pflege und Betreuung waren. Doch an wen wenden sich die Menschen heute“, sagt Heike Simons, Fraktionsvorsitzende der SPD. Der Sozialkoordinator könnte in eine ähnliche Rolle schlüpfen.

Viele Menschen wüssten nicht, an wen sie sich mit Fragen zu Pflege, Vorsorgevollmacht oder ähnlichem wenden. Dabei gehe es um Pflegegrade und Neueinstufung in die entsprechenden Pflegestufen, um die Voraussetzungen für Kurzzeitpflege oder um den richtigen Inhalt einer Vorsorgevollmacht. „Wer Fragen wie diese hat, muss sich erst mal schlau machen“, sagt Simons.

Simons sagt, dass es in anderen Kommunen Sozialkoordinatoren gebe, die als geringfügig Beschäftigte angestellt seien. Ihre Aufgabe sei auch, ein Netzwerk aus ehrenamtlichen Mitarbeitern aufzubauen. Sie könnten Fragen rund um die Themen Pflege und Betreuung beantworten und Kontaktadressen zur Verfügung stellen.

Dies alles erachtet die SPD-Fraktion offensichtlich als sehr sinnvoll. Sie möchte deshalb, dass die Stadtverwaltung prüft, ob die Stadt Wassenberg sich an einem solchen Modellprojekt beteiligen kann.

(ger)