SPD fordert weitere Gutachten

Grundschule Grebben : SPD fordert weitere Gutachten

Werden einige Fragen beantwortet, treten gleich neue in den Fokus. So jedenfalls sieht es die Heinsberger SPD hinsichtlich der Zukunft der Grundschule in Grebben. Jetzt fordert sie den Rat auf zu beschließen, dass die Verwaltung beauftragt werden soll, ein Gutachten zur Belastbarkeit der Außenwände am Grundschulgebäude zu veranlassen.

Zudem soll das Gutachten auch eine Kostenkalkulation beinhalten, sofern die Außenwände Instand gesetzt werden müssten. Auch möge die Verwaltung ein Bodengutachten zu einer möglichen Erweiterung des Gebäudes der Grundschule erstellen lassen. Das Gutachten soll Auskunft darüber geben, welche Gründungen an diesem Standort möglich sind und welche Kosten hierdurch entstehen.

Zur Begründung meint der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD, Jochen Lintzen: „Durch die Ergebnisse der bautechnischen Prüfung seitens der Firma Bft Cognos und der Stellungnahme hierzu im Rahmen der letzten Ratssitzung sind die benötigten Gutachten zwingend erforderlich bezüglich einer Meinungsfindung zum Grundschulgebäude Grebben.“

Bei dem ersten Gutachten habe es sich schließlich nur um eine bautechnische Stellungnahme zum Zustand des Gebäudes im Hinblick auf die Durchführung einer Zweizügigkeit gehandelt. Dabei sei deutlich geworden, dass die Einrichtung einer so genannten Weißen Wanne zum Schutz gegen das Grundwasser nur das Gebäude im Inneren schütze. Über den Zustand der Außenmauern, so habe der Gutachter dargelegt, könne er nichts sagen.

„Wenn der Standort in Schafhausen aufgelöst werden soll, ist ja eine Erweiterung in Grebben nötig, aber vielleicht ist ja eine Gründung für einen Erweiterungsbau gar nicht oder nur mit immensen Kosten möglich“, sagt Lintzen. Deshalb müssten die Ergebnisse der jetzt beantragten Gutachten zunächst auf den Tisch, ehe eine fundierte Entscheidung getroffen werden könne. „Vielleicht muss man ja auch über Alternativen nachdenken.“

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