SPD besucht Heinsberger Bauhof

SPD besucht Heinsberger Bauhof : 430 Tonnen Salz für den Winter gehortet

In einem Punkt können die Vertreter der Heinsberger SPD-Fraktion im Rat der Stadt beruhigt sein. Der nächste Winter kann kommen, denn der Bauhof hat genügend Salz gehortet, damit niemand auf Glatteis ausrutschen sollte - 430 Tonnen.

Ob die Christdemokraten letztlich noch auf ihrer Entscheidung für den Bau eines Kunstrasenplatzes ausrutschen werden, wird sich wohl erst nach den Herbstferien zeigen, wenn die Auswertung eines Gutachtens zum Bauort den Fraktionen durch die Stadt vorgestellt wird. Traditionell im Klevchen vorhandene Staunässe könnte die Baukosten in die Höhe treiben, wird gemunkelt. „Dass durch den Bau eines Kunstrasenplatzes eine geringere Pflege des Untergrunds erforderlich sei, wurde von den Mitarbeitern des Bauhofes aber verneint“, hatte Ralf Herberg allerdings schon bei einem Besuch des Bauhofes mit seiner Fraktion erfahren.

Ausschlaggebend für die Besichtigung des Bauhofes waren jedoch die erst kürzlich im Vergabeausschuss vergebenen Aufträge zur Lieferung eines Radladers für die Unterhaltung der städtischen Friedhöfe, zur Herstellung eines Erweiterungsbaus einer Lagerhalle am Bauhof mit Unterstellplatz und zur Durchführung von Baumkontrollen und zur Erstellung eines Baumkatasters.

Mitarbeiter des Bauhofes erläuterten die umfangreichen Aufgaben und die immer neuen Betätigungsfelder. So erfuhren die Genossen, dass der Bauhof 242 Kilometer Straßen und 380 Kilometer Wirtschaftswege betreuen müsse. Der Bauhof mit seinen insgesamt 45 Mitarbeitern (17 im Straßenunterhaltungsdienst und 28 im Grünflächenbereich) sei für 16 Ortsteile zuständig. Dies beinhalte unter anderem insgesamt 19 Friedhöfe, 16 Rasenplätze, fünf Bolzplätze und sieben Tennisplätze.

(her)
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