Spatenstich zum neuen Baugebiet am Sportplatz in Schwanenberg

Schwanenberg : Neues Kapitel der Ortsentwicklung

Mit dem symbolischen ersten Spatenstich hat ein neues Kapitel der Ortsentwicklung in Schwanenberg begonnen. Gemeinsam mit der evangelischen Kirchengemeinde realisiert die städtische Grundstücks- und Entwicklungsgesellschaft GEE ein Baugebiet am Sportplatz, das Platz für rund 120 Bewohner bieten wird.

Bürgermeister Peter Jansen hob hervor, dass dies nach „In der Schlei“ (2002) und „Tichelkamp“ (2014) das dritte Baugebiet sei, das in Schwanenberg binnen zwei Jahrzehnten erschlossen und vermarktet wird. Das Baugebiet mit dem Namen „In der Schlei – Ost“ liegt hinter dem Sportplatz gegenüber des ersten Baugebiets „In der Schlei“. Es weist eine Größe von rund 22.000 Quadratmetern auf und bietet Platz für 35 Grundstücke, von denen 13 von der Kirchengemeinde über Erbpacht abgegeben werden.

Auch die GEE greift bei der Vermarktung teilweise zu ungewöhnlichen Mitteln, wie der Technische Beigeordnete der Stadt Erkelenz, Ansgar Lurweg, betonte. „Einige Grundstücke werden mittels eines Wettbewerbs vergeben“, erläuterte er. Dabei gehe es zum Beispiel um energetische Standards, die über das gesetzlich Geforderte hinausgingen. Die Gesellschafterversammlung der GEE wird entsprechende Beschlüsse fassen.

Insgesamt sei durch die drei Baugebiete Platz für rund 460 zusätzliche Einwohner geschaffen worden, erklärte Jansen. Die Dörfer seien sowohl auf Eigenentwicklung als auch auf Entwicklung von außen angewiesen, um eine gute Bevölkerungsstruktur zu erreichen und zu halten. Das neue Baugebiet werde beiden Ansprüchen gerecht.

Zunächst wird das Areal erschlossen und mit Kanälen und Straßen versorgt. Eine Gasleitung ist wegen der geringen Nachfrage nicht geplant. Die Arbeiten werden voraussichtlich im kommenden Frühjahr abgeschlossen sein. Dann kann mit der Vermarktung der Grundstücke begonnen werden. Laut Aussage der GEE liegen bereits 470 Bewerbungen für die Grundstücke vor. „Schwanenberg erfreut sich großer Beliebtheit“, kommentierte Jansen.

Zunächst muss die Gesellschafterversammlung einen Preis festlegen. Realisiert werden können unterschiedliche Bauformen, sowohl Reihen- als auch Einzelhäuser. Dadurch könnten unterschiedliche Käuferschichten angesprochen werden, erläuterte Lurweg.

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