Heinsberg: Sparzwang in Wegberg: Jede zweite Laterne bleibt dunkel

Heinsberg: Sparzwang in Wegberg: Jede zweite Laterne bleibt dunkel

Zukünftig bleibt jede zweite Lampe aus. Der Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Wegberg hat eine Entscheidung in Sachen Reduzierung der Straßenbeleuchtung getroffen. Ursprünglich war geplant, die Straßenbeleuchtung in der Zeit von 1 Uhr bis 5 Uhr komplett auszuschalten.

Daraus ergibt sich ein Ersparnis von 65.000 Euro jährlich. Nun entschied sich der Ausschuss für die „halbe Beleuchtungsstärke“ während der gesamten Einschaltzeit. Was in der Praxis bedeutet, dass jede zweite Straßenlaterne abgeschaltet wird.

Zudem bleibt in jedem Leuchtenkopf, in dem zwei Leuchtmittel verbaut sind, eine Birne dunkel. Die Maßnahme kann nach Auskunft des Stromanbieters (NEW Netz) kurzfristig umgesetzt werden und ist mit keinerlei Kosten für die Stadt Wegberg verbunden.

Die Stromkosten werden dadurch um 30.000 Euro jährlich reduziert. Außerdem wurden weitere Gespräche zur Umrüstung auf LED beauftragt. Ob der fehlende Einsparbetrag von 35.000 hierdurch erwirtschaftet werden kann, bleibt nach Aussage von Kämmerin Sonja Kühlen abzuwarten. „Auf jeden Fall wird sich die Ersparnis zeitlich verzögern.“ Die Abschaltung jeder zweiten Lampe wird nach Angaben von Rudolf Fabry, Technischer Beigeordneter der klammen Stadt Wegberg, kurzfristig erfolgen.

(mb)
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