Spannende Wettkämpfe auf der Heinsberger Eisbahn

Eisstockschießen : Glattes Eis, schlitternde Stöcke, jubelnde Sieger

Packendes Finale: Das Team der KG Brööker Waaterratte gewinnt den Eis-Dreikampf und die Dorfplatz Ultras I das Pittermännchen-Curling auf der Heinsberger Eisbahn.

Spannender hätte es im Finale des Eis-Dreikampfs auf der Heinsberger Eisbahn nicht sein können: Erst mit dem allerletzten Eisstock konnten die Spieler der Karnevalsgesellschaft Brööker Waaterratte aus Oberbruch dem Damenteam der Kreissparkasse ihre bis daher führende Position nehmen. Leider sahen dies bei leichtem, aber doch anhaltendem, kalten Regen nicht so viele Zuschauer. Wegen Regens waren die Finalkämpfe, die ansonsten immer noch vor Weihnachten ausgetragen werden, zwar auf den Jahresbeginn verlegt worden. Aber viel besser war das Wetter für diesen Sport jetzt auch nicht.

„Zumindest funktioniert jetzt das Eis“, erklärte Linda Schröder. Sie bildet in der Stadtverwaltung zusammen mit Kathrin Zimber des Organisationsteam der Wettkämpfe auf der Eisbahn. Vor Weihnachten hätten die Wettkämpfe abgesagt werden müssen, weil wegen anhaltenden, starken Regens die Eisbahn einfach unter Wasser gestanden habe, erinnerte sie sich.

Im Finale waren die Damen der Kreissparkasse furios gestartet. Beim Wettbewerb mit Eishockeyschläger und Puck auf unterschiedliche Tore mit 5, 15 oder 30 Punkten hatten sie sich 70 Punkte gesichert, die Karnevalisten dagegen nur 20. Das bescherte ihnen den ersten Finalpunkt.

Beim Spiel mit den Holzeisstöcken auf die bewegliche Daube hatten dann die Waaterratte die Nase vorn. Die Entscheidung musste also das Spiel auf den roten Ring unter dem Eis ganz am Ende der Eisbahn bringen. Und es sorgte wirklich erst der allerletzte Stock eines Bröökers für die Entscheidung, als er einen gegnerischen Stock regelrecht aus dem Feld fegte.

Der Jubel war groß bei den Waaterratte, denn sie hatten auch noch  Fans im Publikum. Als ihnen Erster Beigeordneter Jakob Gerards den Siegerpokal überreichte, hielten sie die Schals ihrer KG in den Abendhimmel. Aber auch die Damen der Kreissparkasse freuten sich noch über den zweiten Platz, ebenso wie die Spieler des Schafhausener Karnevalsvereins, die sich im kleinen Finale den dritten Platz im Spiel gegen die Vorjahressieger aus Porselen mit dem passenden Namen „Wir waren Sieger“ gesichert hatten. Weitere Finalteilnehmer im Eisdreikampf waren die „Red White Ice Fighters“ vom Tennisclub Rot-Weiß Lieck, die Prinzengarde des Heinsberger Karnevalsvereins, die Altherrenmannschaft des FC Union Schafhausen und das Team der Schützenbruderschaft St. Aegidius, das sogar aus Gangelt-Kreuzrath nach Heinsberg auf die Eisbahn gekommen war.

Beim zuvor durchgeführten Pittermännchen-Curling standen zwei Kempener Mannschaften im Finale. Die „Dorfplatz Ultras I“ sicherten sich den Sieg gegen „De Zwote“. Auf Platz drei kam die Altherrenmannschaft des FC Union Schafhausen.

Weitere Finalteilnehmer waren auch hier die „Red White Ice Fighters“ vom Tennisclub Rot-Weiß Lieck, der Heinsberger Jägermeister-Club, der „Straeten Power“ vom van-der-Straeten-Weg, das Team „verNetz“ von Alliander und das Team „ZA 2.2“ von der Polizei.

Der Dank von Gerards ging am Ende der spannenden Finalkämpfe an alle 320 Spieler der insgesamt 64 Teams in beiden Wettkämpfen, an die Sponsoren, an die beiden Organisatorinnen, an die Moderatoren Helmut Frenken, Albert Heitzer, Jochen Linzen, Jo Reiners, Guido Schluns, Markus Wolff und an Johannes Geiser, der das spannende Finale auch noch packend am Mikrofon begleitet hatte. Nicht zuletzt dankte Gerards den von Geiser „Eisengel“ genannten Arbeitern auf dem Eis: Olaf Darmstadt, Christian Hilz, Mario Miner und Theo Rademakers.

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