Wassenberg-Effeld: Seglern feiern Sommerfest auf ihrem nassen Element

Wassenberg-Effeld: Seglern feiern Sommerfest auf ihrem nassen Element

Die DLRG war als „Baywatch“ dabei, gefolgt von den „Pirates of Effeld“, die nicht nur ihr Boot mit Totenköpfen und Skeletten geschmückt hatten, sondern auch ihrem Motto entsprechend gekleidet waren. Zum ersten Mal feierte der Segelclub Wassenberg-Roermond sein Sommerfest an seinem neuen Tampenhaus am Effelder Waldsee, gelegen am Ufer im Bereich des neuen Campingplatzes.

Eine kleine Ausfahrt geschmückter Boote bildete dabei den Auftakt. Mit Motorbooten wurden die Segler hinausgezogen auf den See, vorbei an der Wasserskianlage bis hinter die Insel. Dort gab‘s eine große Wasserschlacht, an der sich auch die jüngsten Vereinsmitglieder in ihren mit bunten Ballons und Fähnchen geschmückten Booten beteiligten. Während die Großen unzählige Wasserballons gefüllt und in großen Säcken an Deck geschleppt hatten, um sie auf die „gegnerischen“ Boote zu werfen, hatten die Kleinen riesige Wasserpistolen an Bord.

An Land wurde derweil der Grill vorbereitet für die hungrigen Seefahrer und die Gäste, die zum Fest gekommen waren und zum Teil auch als Zuschauer mit hinausfahren und dem Treiben aus gesicherter Entfernung zuschauen konnten. Die Ausfahrt der Boote zeigte jedoch auch ein Problem, mit dem der Segelclub derzeit noch kämpft. Das Spannseil des vierten Mastes der Wasserskianlage ist vor dem Ufer so niedrig, dass die Boote nur im Zickzack hinausfahren können, um ihre Boote am Seil nicht zu beschädigen. „Ich habe mir selbst letztens noch meinen Verklicker abgefahren“, sagt Vorsitzender Manfred Peggen. Und so ein Windanzeiger oben am Mast koste immerhin so um die 20 Euro.

Nach einem halben Jahr Diskussion mit dem Betreiber der Windanlage habe man nun deutlich machen können, dass die Situation nicht die sei, die versprochen worden sei. Und so hoffen Peggen und die übrigen mehr als 60 Vereinsmitglieder nun darauf, dass das Problem bald durch ein höher verlaufendes Spannseil behoben wird. Dann könnten vor allem die vielen Kinder und Jugendlichen, die der Verein in seinen Reihen zählt und bei ihren ersten Segelerfahrungen begleitet, wieder gerade zwischen Ufer und Wasserskianlage auf den hinteren Teil des Waldsees hinausfahren.

(anna)
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