Heinsberg-Randerath: Schwieriger Wiederaufbau nach der Flut

Heinsberg-Randerath : Schwieriger Wiederaufbau nach der Flut

„Wir müssen alles neu aufbauen!“ Gabi Heisterkamp, Vorsitzende des Vereins gegen Haus- und Wildtiermord, der in Randerath den Gnadenhof „Notfelle Kunterbunt“ unterhält, zeigt über das Gelände, das bei dem schweren Unwetter am 30. April, komplett überschwemmt wurde und bei dem der Verein Unterkünfte und Futterstellen für seine Tiere verlor.

Derzeit sind sie und ihr Partner Thomas Brauckmann dabei, an der Grundstücksgrenze einen Schutzwall zu errichten, um einen weiteren Wassereinbruch zu verhindern. Anschließend soll das gesamte Gelände des Schutzhofes für Tiere angehoben werden. Um das zu finanzieren, hat der Verein wie in jedem Jahr einen bunten Nachmittag veranstaltet, der in diesem Jahr allerdings etwas größer ausfiel, um Geld zu sammeln für diesen Neuaufbau der Anlage.

Infos und angeregte Gespräche gab es auf dem Gnadenhof für Tiere. Foto: Anna Petra Thomas

Unter dem Motto „Rock for Animals“ stellte sich auch die Band „S.I.C.K.“ aus Jülich in den Dienst der guten Sache. Weiter zum Programm des Tages gehörten Stände mit Trödel und Verpflegung sowie eine Verlosung. Der Erlös werde für den Wiederaufbau und auch für Reparaturen sowie für Tierarzt- und Futterkosten eingesetzt, so Gabi Heisterkamp.

Aids und Hospiz

Futterspenden nimmt der Verein, der nach Auskunft von Gabi Heisterkamp auch mit dem Tierheim des Kreises Heinsberg kooperiert, wenn es um an Aids erkrankte Katzen oder um Katzen im Hospiz geht, jederzeit gerne entgegen. Weitere Informationen gibt es online.

www.gegen-haus-und-wildtiermord.com

(anna)