Gangelt-Hastenrath: Schützen: Rebekka Gerads-Sube in Hastenrath gefeiert

Gangelt-Hastenrath : Schützen: Rebekka Gerads-Sube in Hastenrath gefeiert

Großes Interesse gab es beim Königsvogelschuss der St.-Josef-Schützenbruderschaft Hastenrath in der Festhalle. Mit dem 156. Schuss wurde Vereinsgeschichte geschrieben: Rebekka Gerads-Sube hatte Kimme und Korn gut eingestellt und sich perfekt konzentriert.

Ihr Jubelschrei war nach dem Schuss weithin zu hören. Zum ersten Mal in ihrer Geschichte hat die Bruderschaft jetzt eine Schützenkaiserin. Und nicht nur die heimische St.-Josef-Bruderschaft freut sich darüber: Denn jetzt kann auch der Dekanatsverbandsverband Gangelt-Selfkant bei den beiden Dekanatsschützenfesten in Schierwaldenrath (7. und 8. Juli) und Isenbruch (18. und 19. August) mit einer Kaiserin aufwarten.

Königsgemahl Stefan Sube war beim Wettbewerb ebenso aufgeregt wie alle in der Hastenrather Festhalle. Sogar ein paar Freudentränen flossen nach dem Kaiserschuss. Zu den allerersten Gratulanten zählte auch Günter Zillgens, der amtierende Schützenkaiser der Bruderschaft. „Jetzt bin ich der Altkaiser“, lachte der Schützenbruder und freute sich ebenfalls.

Fest vom 7. bis 9. September

Erste Recherchen wurden getätigt, ob Hastenraths Kaiserin nun auch im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften die erste Kaiserin ist. Aber ganz egal, was bei den Nachforschungen herauskommt, fest steht: Hastenrath feiert seine Kaiserin auf dem Kaiserfest, und ein Datum dafür gibt es auch schon. Es findet vom 7. bis zum 9. September statt und wird mit in die Hüttengaudi eingebunden.

Am Freitag wird die Band Allgäu Power aufspielen und am Samstag wird der Festabend gefeiert. Aber nicht nur die 38-jährige Rebekka Gerads-Sube sicherte sich ein Kapitel in der Vereinschronik, auch ihre Tochter Esther schaffte den Hattrick und wurde erneut Schülerprinzessin der Bruderschaft. Da darf bei den nächsten Kirmesveranstaltungen gleich doppelt gefeiert werden.

Im Wettbewerb um den Jugendprinzen hatte die Familie keinen Kandidaten und konnte hier nicht ins Geschehen eingreifen. Jugendprinz der St.-Josef-Bruderschaft wurde Peter Jütten, auch er stand im Rampenlicht und wurde gefeiert.

Im Rahmen des Schützentreibens gab es eine Beförderung in der Bruderschaft. Burkhard Bomanns wurde zum Stabsoffizier mit Rang „Major“ befördert.

(agsb)
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