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Freunde der Kammermusik: Schlosskonzert in Haus Hall

Freunde der Kammermusik : Schlosskonzert in Haus Hall

Nach zweijähriger Pause findet am Sonntag, 19. Juni, wieder ein Schlosskonzert von „con brio“ in Haus Hall in Ratheim statt. Mascha Wehrmeyer und Julius Schepansky spielen an diesem Abend.

Nach zweijähriger Pause findet am Sonntag, 19. Juni, wieder ein Schlosskonzert von „con brio“ in Haus Hall in Ratheim statt. Auf der Bühne stehen zwei junge Musiker, die zur Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler. gehören. Mascha Wehrmeyer an der Violine und Julius Schepansky am Akkordeon spielen im Duo Violine/Akkordeon. Beide Künstler errangen bereits im jungen Alter Preise und erste Platzierungen in verschiedenen Wettbewerben und traten bereits in Konzerthäusern in Deutschland und Europa auf. Mascha Wehrmeyer debütierte mit neun Jahren mit dem Neuen Sinfonieorchester Berlin. Sie spielt eine Geige von Carlo Guiseppe Testore, Mailand um 1710.

Julius Schepansky ist auch Jazzpianist und komponierte eigene Werke. Auf dem Programm stehen Werke von Haydn, Mozart, Bartok, de Falla, Paganini, Grieg und Dvorak in Bearbeitung für Geige und Akkordeon.

Bereits zwei Mal standen die beiden jungen Künstler in Veranstaltungsprogramm von „con brio“, konnten aber beide Male nicht stattfinden, umso mehr freuen sich die Veranstalter, dass sie diesmal auftreten können.

Karten gibt es an der Abendkasse für 12 Euro und bei den Vorverkaufsstellen Buchhandlungen Wild in Hückelhoven, Erkelenz und Baesweiler sowie bei Schreibwaren Lengersdorf (ehem. Hansen) in Hückelhoven. Reservierungen unter info@conbrio-hueckelhoven.de oder 02435/2840 sind möglich.

Am 16. Juni steht eine Freilichttheateraufführung von Othello in englischer Sprache um 19 Uhr in Haus Hall an. Paul Stebbings' Inszenierung war von Tokio bis Berlin und von Costa Rica bis China zu sehen und wurde von Publikum und Kritikern mit großen Beifall bedacht. Ergänzt wird die Inszenierung durch Thomas Johnsons kraftvolle und emotionale Musik mit Live-Instrumenten und komplexem Gesang. Harmonien untermalen die Handlung wie in einem Film. Der Schauplatz ist historisch, wie von Shakespeare beabsichtigt, aber die Resonanz und die Inszenierung sind zeitgenössisch. Die Produktion erforscht die Poesie und das Drama des Barden auf dem Höhepunkt seines Könnens. Dies hat Shakespeare eher beleuchtet als interpretiert: eine großartige Studie über menschliche Schwächen, eine Romanze, ein Musikdrama, manchmal sogar eine Komödie und sicherlich eine der größten Tragödien, die je inszeniert wurde.

(red)