Hückelhoven: Schacht III verliert nichts von seiner Anziehungskraft

Hückelhoven: Schacht III verliert nichts von seiner Anziehungskraft

Der Schacht III der ehemaligen Gewerkschaft von Sophia-Jacoba hat nichts von seiner Anziehungskraft für die Menschen im Kreis Heinsberg und darüber hinaus verloren. Diesen Eindruck gewannen die Besucher am Tag der offenen Tür, den der Förderverein Schacht III veranstaltet hat.

Der Vorsitzende Detlef Stab und seine Helfer sind es gewohnt, dass sich viele Menschen für die Geschichte von Sophia-Jacoba interessieren. Unter anderem schreiben manche Architekturstudenten ihre Abschlussarbeiten über dieses Thema. In Gruppen wurden Führungen von den Experten Detlef Stab, Martin van der Crabben und Frank Sebastian Krüger angeboten.

Da wurde das Maschinenhaus besichtigt, die Schachthalle, das Außengelände und als Hauptattraktion der Barbarastollen: alles eindrucksvolle Zeugnisse der langjährigen Bergbaugeschichte von Sophia-Jacoba in Hückelhoven. Im Barbarastollen erlebten die kleinen und großen Besucher, wie es unter Tage ausgesehen hat. Hier haben die fleißigen Männer des Vereins sogar einen Streb nachgebaut, wo der Kettenförderer (Panzer) und der Hobel im Einsatz waren und zeigten, wie Kohle unter Tage gefördert wurde. Für die Kinder war es eine Attraktion, durch den Streb zu kriechen.

Der Besuch von Schulklassen ist für die Verantwortlichen des Vereins Alltag. Im vergangenen Jahr zählte man 2300 erwachsene Besucher und 550 Kinder. Schon jetzt hat der Verein viele Anmeldungen vorliegen, sehr zur Freude von Detlef Stab und seiner Mannschaft. Natürlich sind auch die Frauen in die Arbeit des Fördervereins mit eingebunden. Am Besuchertag hatten sie ihre geschätzte Erbsensuppe gekocht.

(koe)
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