Erkelenz-Hetzerath: Sängerfrühstück soll den Zusammenhalt stärken

Erkelenz-Hetzerath: Sängerfrühstück soll den Zusammenhalt stärken

Zum ersten gemeinsamen Sängerfrühstück hatte der Stadtmusikbund nach Hohenbusch in den Priorensaal eingeladen. Mehr als 120 Sänger aus den Mitgliedsvereinen waren gekommen, um sich bei einem geselligen Frühstück auszutauschen und auch gemeinsam zu singen.

Karin Heinze, die Vorsitzende des Stadtmusikbundes, war zufrieden mit der Beteiligung an dieser Premiere. „Mit dem Frühstück wollen wir zur Bildung eines Gemeinschaftsgefühls beitragen“, betonte sie am Rande des Frühstücks. Dieses wird auch nötig, denn aufgrund des hohen Alters der Mitglieder werden einige Vereine den aktiven Betrieb in absehbarer Zeit einstellen müssen. Nachwuchs ist bei den Gesangsvereinen rar gesät. Daher sei die Bildung von Chorgemeinschaften anzustreben, um diese Art der Chormusik in Erkelenz zu erhalten, erläuterte sie. Dabei zeige sich der Stadtmusikbund gerade im Bereich der Chormusik breit und vielseitig aufgestellt.

Dies zeigte sich auch beim Sängerfrühstück im Priorensaal. Vom russischen Frauenchor Rjabinuschka über die Rather Spatzen, die Liedertafel und den Holzweiler Kirchenchor bis zum Wirth-Werkschor Glück Auf reichte die Liste der Teilnehmer. Der Werkschor unter der Leitung von Alexandra Hillebrandt sorgte nach dem Frühstück mit dem Stück „Come together“ und dem Kanon „Lobet den Herrn“ für die ersten volltönenden Gesangseinlagen. „So lang der Bauch in die Weste passt, wird keine Arbeit angefasst“, lautete der Refrain des Frühstücksliedes, mit dem der Werkschor die Bühne bereitete für die Holzweiler Liedertafel unter der Leitung von Gerd Faßbender. Die anwesenden Sänger nutzten die Gelegenheiten, die sich boten, und sangen gerne mit. Den Abschluss setzte eine musikalische Andacht mit Pastor Günter Wild, der vom Werkschor und der Liedertafel begleitet wurde.

Helmut Mohren, der stellvertretende Vorsitzende des Stadtmusikbundes, zeigte sich zufrieden mit der Resonanz auf das erste Sängerfrühstück. „Es ist ein Beitrag zur Stärkung des Zusammenhalts der Sänger“, betonte er. In spätestens einem Jahr soll das gemeinsame musikalische Frühstück der Chöre und Gesangsvereine wiederholt werden.

(hewi)