Erkelenz: „Route gegen das Vergessen“: Unwetter verhageln die Rundfahrt

Erkelenz: „Route gegen das Vergessen“: Unwetter verhageln die Rundfahrt

Die lange geplante Radtour entlang der „Route gegen das Vergessen“, mit der der Heimatverein der Erkelenzer Lande an den 70. Jahrestag des Attentates auf Adolf Hitler und die damaligen Auswirkungen auf die Stadt erinnern wollte, konnte nur teilweise gefahren werden.

Beim Start bedauerte Vorsitzender Günther Merkens, dass sich wegen der heißen Witterung und angekündigter Unwetter nur ein halbes Dutzend Radler eingefunden hatte.

Unter der Leitung von Friedemann Höhfeld, Wilfried Mercks und Hubert Rütten sollten die zwölf Routen-Stationen in der Erkelenzer Kernstadt, in Lövenich, Hetzerath und in Schwanenberg angefahren werden. Ergänzend hatten sie Informationen über eine Stolperstein-Aktion, das Engagement der Gemeinschaftshauptschule bei der Pflege des Jüdischen Friedhofes, den Erkelenzer Bunker in der Anton-Raky-Allee und vieles mehr zusammengetragen. Das Unwetter zwang die Gruppe, die Tour nach den neun Stationen in der Kernstadt abzubrechen. Die Tourführer sind bereit, diese Teiltour oder die 28 Kilometer lange „Route gegen das Vergessen“, unter Berücksichtigung von Terminvorschlägen, noch einmal zu fahren.

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