Kreis Heinsberg: Rotes Kreuz zollt Anerkennung bei Empfang

Kreis Heinsberg: Rotes Kreuz zollt Anerkennung bei Empfang

„Wir haben 300 Aktive eingeladen, und über 130 unserer Mitglieder sind gekommen“, freute sich Heinz Grevenrath, Kreisbereitschaftsleiter vom Deutschen Roten Kreuz, beim Empfang zu Jahresbeginn für die Arbeitskreise Blutspende, Trauerbegleitung sowie aktive Mitglieder über 60 Jahre.

Allein der Arbeitskreis Blutspende hat ein wahres Mammutprogramm im Jahr 2013 hingelegt. „An 109 Terminen wurden knapp 10.000 Blutspender betreut“, wusste Hardy Hausmann zu berichten, der die Verwaltung im Hintergrund leistet. „So sind wir in der Lage, auch in Zeiten knapper Blutspendekonserven die Belieferung der Krankenhäuser sicherzustellen.“

Aber auch die Arbeit der beiden anderen Arbeitskreise — so wurde vom DRK betont — sei aller Ehren wert. „Es ist einfach wichtig, wenn in Zeiten höchster emotionaler Belastung jemand da ist, der einem zur Seite steht und zu erledigende Formalitäten abnimmt“, würdigte Jürgen Zoons, Kreisbereitschaftsleiter im DRK, die Arbeit in der Trauerbegleitung. „Und die altgedienten Recken tragen mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung zum Gelingen mancher Übung immer noch aktiv bei“, so Dr. Gisela Wirz, stellvertretende Vorsitzende des DRK-Kreisverbands über die Arbeit der Aktiven über 60.

Im Gebäude des DRK-Kreis­verbandes in Erkelenz waren neben den Aktiven auch Gabriele Hoch vom Blutspendedienst West, aus den Ortsvereinen Käthie Feikes und Dr. Peter Schwark-Busch sowie Kreisgeschäftsführer Lothar Terodde dabei.

Der Neujahrs­empfang ist aber auch die Bühne für zahlreiche Ehrungen, die Gisela Wirz, Heinz Grevenrath und Jürgen Zoons vornahmen. Für fünf Jahre ehrenamtlicher Mitarbeit wurden Günter Fisch, Anneliese Peters und Gisela Schillings ausgezeichnet. Bereits zehn Jahre dabei sind Elisabeth Frenken, Christel Hilgers, Heike Hohnen und Gertrud Lauter. Auf 15 Jahre Mitarbeit können Hans Vossenkaul und Angela Winkens zurückblicken. 20 Jahre ist Berti Duesmann mit von der Partie. Auf 25 Jahre kommen Anneliese Bohrer und Elke Ritterbecks. Irmgard Claßen, Margot Kaprolat und Irmgard Ridder engagieren sich bereits 30 Jahre ehrenamtlich. Bemerkenswerte 40 Jahre haben Maria Aufsfeld, Gerda Honold, Anna Wirz und Christa Schuster schon freiwillige Arbeit geleistet. Aber Gerd Kohnen und Herbert Odinius „schießen den Vogel ab“, so das DRK: Sagenhafte 45 Jahre arbeiten diese beiden Herren auf ehrenamtlicher Basis für das Rote Kreuz im Kreisverband Heinsberg. Ihnen — und auch allen nicht genannten — sagte der Kreisverband Dank und sprach ihnen Anerkennung aus.