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Neue OP-Mehode: Robotische Chirurgie bei Prostatakrebs

Neue OP-Mehode : Robotische Chirurgie bei Prostatakrebs

Tumor oder nicht? Das ist für den Prostata-Patienten eine schwierige Frage. Herausfinden können Ärzte dies dank der robotisch assistierten Chirurgie.

Sie ist eine Weiterentwicklung der traditionellen Laparoskopie (Schlüssellochtechnik), die sich in der Urologie in den letzten 25 Jahren fest etabliert hat. Bei den neuen robotischen Operationsverfahren werden eine Kamera mit Lichtquelle und miniaturisierte Instrumente über kleine Hautschnitte in die Bauchhöhle eingebracht. Bewegt werden diese von außen, elektronisch gesteuert von den vier Armen des „Roboters“, der jede Bewegung des Chirurgen exakt umsetzt. Dieser sitzt hierzu an einer Konsole mit dreidimensionaler, vergrößerter Sicht auf das Operationsfeld und bedient mit jeder Hand eine Art Joystick.

Im Krankenhaus Heinsberg informiert Dr. Christian Bach über diese neue Behandlungsmethode, aber auch über Schwerpunkte, Untersuchungsmethoden oder spezielle Diagnosemethoden bei Prostatakrebs. Die Veranstaltung findet in der Cafeteria des Krankenhauses, Auf dem Brand 1, am Dienstag, 19. Februar, von 18 bis 19.30 Uhr statt.

Neben Christian Bach von der RWTH Aachen referiert Dr. Rick Postma zum Thema „Komplikationen und Nebenwirkungen der Prostatakrebstherapie – was kann man hinterher tun“. Die Moderation übernimmt der Vorsitzende der Prostata-Selbsthilfegruppe Heinsberg, Paul Prus. Infos unter 02433/952476.