Heinsberg-Dremmen: Richtfest am Marienkloster: Anbau soll im März fertig sein

Heinsberg-Dremmen: Richtfest am Marienkloster: Anbau soll im März fertig sein

Im Rahmen eines Richtfestes haben Pfarrer Hans Schmitz und Einrichtungsleiterin Ute Timm den Erweiterungsbau des Dremmener Alten- und Pflegeheims Marienkloster vorgestellt, der derzeit Gestalt annimmt.

Bis zum März kommenden Jahres entstehen in einem dreistöckigen Anbau 18 neue Einzelzimmer, pro Wohnbereich sechs Zimmer. Je zwei davon auf jeder Etage werden so eingerichtet sein, dass auch bettlägerige Bewohner problemlos aus ihren Zimmern herausgefahren werden können.

Wenn der Anbau fertiggestellt ist, werden auch die Bewohner, die derzeit noch in einem Doppelzimmer leben, ein Einzelzimmer zu ihrer Verfügung haben. Rund 80 Bewohner zählt das Marienkloster insgesamt. Man sei zunächst im Zweifel gewesen, ob diese Investition lohne, erklärt Pfarrer Hans Schmitz im Vorfeld der offiziellen Feierlichkeiten. Man habe sich dann die Unterstützung eines Beratungsunternehmens ins Haus geholt. Dadurch habe sich nicht nur die Erweiterung konkretisiert. Darüber hinaus seien zudem neue Führungsstrukturen in der Verwaltung und in der Hauswirtschaft des Heims implementiert worden, so der Pfarrer.

Zusammen mit Ute Timm freute er sich dann, zum Richtfest im Rohbau zahlreiche Gäste aus Kirchenvorstand und Pfarreirat, aber auch aus der lokalen Politik begrüßen zu können, nicht zu vergessen den Hausgeistlichen Pfarrer Bernhard Steffes, den Architekten Josef Viethen und die mit dem Bau beschäftigten Handwerker. Ute Timm gratulierte er in diesem Zusammenhang zur gerade abgeschlossenen Fortbildung zur Einrichtungsleiterin.

Draußen ging es dann weiter mit dem traditionellen Richtspruch, den Herbert Küppers von der Gangelter Bauunternehmung Welter übernahm. „Wir haben keine Zimmerleute, da wir ein Flachdach bauen“, erklärte der Architekt dazu. Auch er dankte den am Bau beschäftigten Handwerkern für eine problemlose und bislang unfallfreie Zusammenarbeit.

(anna)