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Reitturnier Heinsberg Classics vom 29. August bis 1. September

Heinsberg Classics : Höchste Anforderungen und prominente Starter

Zu seinem traditionellen Reitturnier, den Heinsberg Classics, lädt der Reit- und Fahrverein Heinsberg vom 29. August bis 1. September auf sein Turniergelände am Waldenrather Weg ein.

Reiterinnen und Reiter aus zwölf Nationen sind dieses Mal am Start. Sie kommen nicht nur aus den Benelux-Ländern, sondern auch aus Großbritannien, Frankreich, Italien, Österreich und Spanien, ja sogar aus Russland, Thailand und aus den USA nach Heinsberg. Prominentester Reiter wird William Whitaker aus Großbritannien sein, der Neffe der Springreiter-Legenden John und Michael Whitaker.

Insgesamt werden während des viertägigen Turniers knapp 600 Reiter mit rund 1500 Pferden in Heinsberg zu Gast sein. Etwa 1800 Starts stehen auf dem Programm. Bei den Prüfungen ist alles dabei, von der Führzügelklasse, bei der die Ponys und Pferde der jüngsten Reiter noch von einem Erwachsenen geführt werden, bis zur Dressurprüfung Klasse S*** Intermediaire II mit Piaffe und Passage, „eine Dressurprüfung mit allerhöchsten Anforderungen und einem prominenten Starterfeld“, erklärt Vereinsvorsitzender Sascha Schlede.

Dieser „Große Dressurpreis von Heinsberg“ beginnt am Samstag, 31. August, um 18 Uhr. Mehr als 50 Reiterinnen und Reiter werden am Sonntag, 1. September, ab 17 Uhr zudem in eine Springprüfung der Klasse S* mit Stechen gehen. Lohn für den Sieger ist der „Große Preis von Heinsberg“. Insgesamt stehen fünf Prüfungen der schweren Klasse S auf dem Programm des Turniers.

Parcourschef wird in diesem Jahr erstmals André Bahners sein. Er ist Heinsberger und Mitglied des Vereins. „Darüber sind wir sehr froh“, so Schlede. „Das ist ein verantwortungsvoller Posten, den er sicherlich gut meistern wird. In den Vorjahren war er Assistent unter dem erfahrenen Parcourschef Michael Johnen.

Das Rahmenprogramm lädt am Samstagabend ab 18 Uhr zu einer Reiter-Party ein. Das bekannte Blaue Haus wird auch in diesem Jahr wieder frisch gemixte Cocktails anbieten. Für viel Spaß wird an diesem Abend sicherlich auch das erste „Mächtigkeitsspringen ohne Pferd“ sorgen, bei dem die Reiter immer höhere Hindernisse „zu Fuß“ überwinden müssen, bis nur noch der Sieger übrigbleibt. Bei einem erneut vergrößerten Ausstellerbereich lohnt sich auch ein Besuch für alle, die keinen direkten Bezug zum Pferdesport haben, „jedoch einmal das besondere Flair eines Reitturniers erleben wollen“, so Schlede.

(anna)