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Heinsberg: Reifen haben ihre Spuren am Heinsberger Busbahnhof hinterlassen

Heinsberg : Reifen haben ihre Spuren am Heinsberger Busbahnhof hinterlassen

Auf den ersten Blick sieht er gar nicht so alt aus, der Busbahnhof an der Heinsberger Ostpromenade. Aber er hat mittlerweile schon fast 30 Jahre auf dem Buckel. Und diese haben doch ihre Spuren hinterlassen. Im wahrsten Sinne des Wortes. „Die Fahrspuren von den Bussen haben sich abgesenkt“, sagt Tiefbauamtsleiter Peter Pelzer.

Das aus dem Jahr 1989 stammende Pflaster in der Fahrbahn werde nun entfernt und durch Asphalt ersetzt, erklärt Ordnungsamtsleiter Alexander Reiners. Deshalb wird der Busbahnhof ab Samstag, 24. März, bis Freitag, 6. April, im Zuge der Sanierungsarbeiten komplett gesperrt.

„Wir machen es bewusst in den Osterferien, damit der ÖPNV nicht so stark beeinträchtigt wird“, sagt Reiners. Ersatzhaltestellen würden auf der Ostpromenade in unmittelbarer Nähe zum Busbahnhof eingerichtet. Die Baustelle könne auch von Fußgängern nicht passiert werden. Diese müssen die Gehwege der Ostpromenade und Hochstraße jeweils gegenüber dem Busbahnhof nutzen.

Die Zufahrt zur Heinsberg Galerie ist während der Bauarbeiten ausschließlich über die Industriestraße möglich. Die Parkplätze der Heinsberg Galerie können in diesem Zeitraum zudem über den P&R-Parkplatz verlassen werden. Auch Taxis können den Platz nicht anfahren. Sie werden während der Osterferien auf den umliegenden Parkplätzen der Heinsberg Galerie, auf den Parkstreifen entlang der Ostpromenade, der Hochstraße und der Gaswerkstraße zu finden sein.

Natürlich müsse im Zuge der Sperrung mit Verkehrsbeeinträchtigungen im Bereich Ostpromenade/Busbahnhof gerechnet werden. Deshalb appelliert die Stadt an ortskundige Verkehrsteilnehmer, den gesperrten Bereich nach Möglichkeit weiträumig zu umfahren.

Ein neues Pflaster werde es übrigens nicht geben, erläutert Peter Pelzer. „Eine Pflasterbauweise würde viel mehr Zeit in Anspruch nehmen als der Asphalt.“ Die Beeinträchtigung des Pendlerverkehrs würde sich über die zwei Wochen hinaus unnötig in die Länge ziehen.

„Die Pflasterbettung bis zu einer Tiefe von etwa fünf Zentimetern hat mittlerweile ein Problem“, erläutert Pelzer. „Der Unterbau aus einer massiven Schotterschicht ist nach wie vor stabil.“ Der neue Asphalt werde nun in drei Schichten aufgetragen. In der ersten Schicht mit einer Körnung von Null bis 22 Millimetern, in der zweiten von Null bis 16 Millimetern und in der dritten Schicht von Null bis elf Millimetern, beschreibt der Tiefbauamtsleiter das Prozedere.

„Durch die Abstufung der Körnung hat man eine optimale Lastverteilung in den Untergrund.“ Rund 140.000 Euro werde die Maßnahme kosten. Danach soll der Busverkehr wieder rollen wie geschmiert. Auch für die Zugpendler des angrenzenden Bahnhofs dürfte die kurze Bauzeit wichtig sein.