Heinsberg: Regen verunsichert die Spürnasen nicht

Heinsberg : Regen verunsichert die Spürnasen nicht

Bei echtem Herbstwetter mit schweren Sturmböen und heftigen Regenschauern richtete die Ortsgruppe Heinsberg ihre Prüfung aus. Beim Auslegen der Fährte hatten die Fährtenleger Gerd Zimmermanns und Uwe Kauhl schon erhebliche Probleme, gegen die Windböen anzukämpfen.

Die Hunde mussten bereits auf den ersten Metern Schwerstarbeit verrichten. Einige Vierbeiner stießen dabei schnell an ihre Grenzen, mit Beginn der Prüfung peitschte Regen und Wind von vorne.

Der Landesgruppenausbildungswart Helmut Nießen aus Herzogenrath sah dennoch einen ausgezeichneten Ausbildungsstand. Besonders die Vereinsmitglieder des gastgebenden Ortsverbandes Heinsberg waren sehr aktiv und stellten sich dieser Herbstprüfung. Helmut Nießen konnte einmal die Note „Gut“, einmal die Note „Sehr Gut“ und einmal „Vorzüglich“ aussprechen.

Nach der Fährtenprüfung legte sich das Wetter, auch zur Freude der vielen Hundesportfreunde. Diese schauten wie bei allen Prüfungen sowie Veranstaltungen am Hundesportgelände an der Kempener Straße in Heinsberg vorbei, staunten vom Clubheim aus in erster Reihe auf den Übungsplatz und applaudierten für gelungene Prüfungen.

Einstieg in Hundesport

Den Einstieg in den Hundesport schafften zwei Ausbilder mit ihren Vierbeinern, sie meisterten die Prüfung Begleithund. Neben der Leinenführigkeit, Freifolge, Sitzübung, Platzübung standen Übungen im Straßenverkehr an. Hier darf der Hund sich nicht durch Fahrzeuge, Jogger, Skater und Personengruppen beeinflussen lassen. Erfreut zeigte sich der Ortsverband, dass viele Jugendliche Helfer mitwirkten. Generell blickt der Verein gerade im Jugendbereich gesund in die Zukunft. Monika Asmussen mit ihrem Windhund-Mix „Barney“ sowie Helmut Küppers mit seinem „Aldo“ bestanden die Prüfungen.

Im Schutzdienst standen dem Richter und dem Prüfungsleiter Wolfgang Grah die Helfer Gerd Zimmermanns und Uwe Kauhl als „Scheintäter“ zur Verfügung. Siegerin wurde Martina Peschel mit Kira von der Tannenweide (286 Punkte). Platz zwei erreichte Gerd Zimmermanns mit Axi vom Amberg mit (277 Punkte). Rang drei ging an Christel Frenken mit Quinn vom Selfkantdom (223 Punkte). 165 Punkte erreichte Meinhard Vieten mit Quito vom Selfkantdom.

Der gastgebende Verein erlebte nicht nur eine gute Herbstprüfung, er blickte auch auf eine sehr erfolgreiche Vereinsarbeit in diesem Jahr.

Mit seiner fast zwölfjährigen Schäferhundin Pamela vom Selfkantdom konnte Uwe Kauhl seinen 2012 in Erkelenz errungenen Landesmeistertitel in der Fährtenhundprüfung Stufe eins Ende September in Hürth/Fischenich (Köln) erfolgreich verteidigen.

Jede Menge Lob

Viel Lob für seine Vereinskameraden gab es vom Landesmeister für die Unterstützung im Verein, besonderes in den Übungsstunden der Fahrtenlegung zeigten sich die Vereinskameraden von der besten Seite. Viele Ausbilder standen und stehen mit Rat und Tat nicht nur den Anfängern zur Seite. Die Zusammenarbeit im Verein und bestens wie auch die Kameradschaft untereinander, jeder freut sich über die Erfolge der Vereinskollegen. Jeder Freund des Hundesports ist herzlich willkommen, kann bei den Übungsstunden mittwochs und samstags Hundesportluft schnuppern.

(agsb)
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