Heinsberg: Realschule Heinsberg befasst sich mit Extremismus

Heinsberg : Realschule Heinsberg befasst sich mit Extremismus

Im Rahmen der Unesco-Arbeit der Realschule Heinsberg war es möglich, die Ausstellung „Demokratie stärken — Rechtsextremismus bekämpfen“ der Friedrich-Ebert-Stiftung aus Bonn erneut in das Pädagogische Zentrum der Schule zu holen. Die Ausstellung zeigt auf 15 Schautafeln, wie Rechtsextremismus eine Gefahr für Demokratie und Menschenrechte darstellt.

Sie informiert über die verschiedenen Facetten von Rechtsextremismus mit speziellem Fokus auf Entwicklungen in Nordrhein-Westfalen. Mögliche Ursachen und Ausprägungen rechtsextremer Einstellungen werden dargestellt, und Formen rechtsextremen Verhaltens werden aufgezeigt.

Für die Realschule Heinsberg gehört die Menschenrechtsbildung und Demokratieerziehung zu einer der wichtigen Säulen der Arbeit als Unesco-Projektschule. So war es für Uwe Zander als Politiklehrer und gleichzeitig Unesco-Koordinator der Schule ein Leichtes, in seinen Klassen motivierte Schülerinnen und Schüler zu finden, die sich freiwillig verstärkt mit diesem Thema auseinandersetzen wollten.

In einem Teamer-Workshop wurden zwölf Schülerinnen und Schüler der Klasse neun von Fachkräften der Stiftung geschult. Sie sind nun ausgebildet, ihren Mitschülern und anderen Interessierten die Ausstellung zu erläutern. Von Montag, 28. Mai, bis Freitag, 15. Juni, sind Einzelbesucher, Schulklassen und Gruppen eingeladen, die Ausstellung zu besuchen.

Eine Führung durch die Ausstellung dauert zwischen 45 und 60 Minuten und bedarf einer Terminabsprache.

Gruppen, die an einem Besuch interessiert sind, erhalten weitere Informationen im Büro der Realschule unter Telefon 02452/5028.