Heinsberg: Pimpy Panda begeistert beim Auftritt bei „Jazz im Rondell“

Heinsberg: Pimpy Panda begeistert beim Auftritt bei „Jazz im Rondell“

Kein großer brauner Bär, sondern ein kleiner weißer Panda „steppte“ bei der jüngsten Ausgabe von „Jazz im Rondell“ durch den runden Saal an der Rheinertstraße. Zu Besuch war die junge Band Pimpy Panda, die sich auf die Fahnen geschrieben hat, wieder mehr Funk-Sound ins Musikgeschehen hineinzubringen.

Er habe vorgeschlagen, das „Grünzeug“ in Form einer Bambuspflanze beiseite zu stellen, schmunzelte Musikschulleiter Theo Krings in seiner Begrüßung. Da hätten die Musiker aber lautstark protestiert. „Wenn ein Panda kommt, kann man doch keinen Bambus wegstellen“, so deren einhellige Meinung. Also blieb der Bambus, und hinzu kam ein mehr als voll besetztes Rondell bei diesem Auftritt der lockeren Formation unter der Leitung von Daniel Hopf (Bass und Mastermind der Band) mit Simon Oslender (Hammond und Keys), Tobias Müller (Gitarre), Vincent Golly (Drums) sowie Alana Alexander und Simon Novsky (Gesang).

Vor allem Sängerin Alana mit Herkunft aus der New Yorker Bronx war es, die dafür sorgte, dass schon nach dem ersten Song keiner mehr die Füße stillhalten konnte.

Schon bald wusste sie das Publikum als Chor hinter sich oder brachte gar allen ein paar neue Bewegungsformen im Stehen bei. Der kleine Plüschpanda war da schon lange vom Schlagzeug geplumpst und vibrierte auf dem Boden locker weiter mit.

Dem Mix der Band, der neben Funk auch Soul, Hip-Hop- und Jazzmusik bot, war eins gemein: Das überzeugende Gefühl, dass ihr das Musizieren einfach nur total viel Spaß macht. Und dieser Funke sprang ganz schnell auch auf das Heinsberger Publikum über. „Ein bisschen Funk ist überall drin“, erklärte Hopf, nachdem sich die Band mit dem Song „Off the Wall“ von Michael Jackson in die Pause verabschiedet hatte.

„Jazz, Fusion, Rock“, da ist für jeden etwas dabei.“ Erst zwei Jahre alt ist die Band, und schon zwei Alben hat sie herausgebracht. „Crowdfunding“ nannte Hopf als Geheimrezept für die erste CD. Für die zweite habe man bereits ein Label gefunden.

Er selbst staunte viel mehr als über diesen eigenen Erfolg über die Liste der Namen, die bei „Jazz im Rondell“ bereits zu Gast waren. Dennis Chambers nannte er als Beispiel.

Und weiter ging´s schon in die zweite Runde, bei der es natürlich schon gar niemanden mehr ruhig auf seinem Stuhl hielt.

(anna)