Heinsberg: „Ökumene Alaaf“ heißt es auf der Heinsberger Herzchen-Sitzung

Heinsberg: „Ökumene Alaaf“ heißt es auf der Heinsberger Herzchen-Sitzung

Mariechentänze und farbenfrohe Einmärsche von Karnevalsvereinen, die dem AWO-Altenzentrum seit mehr als drei Jahrzehnten verbunden sind, sowie Stimmungsmusik vom Alleinunterhalter Karl-Heinz Kroneberger sorgten im AWO-Altenzentrum auch bei der 34. Heinsberger Herzchen-Sitzung für ein fröhliches Bühnengeschehen mit viel Herz.

Doch bevor die jecke Sause ihren Lauf nahm, hieß Einrichtungsleiter Wilhelm Schmitz die Gäste willkommen. Sein Gruß galt besonders Heinsbergs Bürgermeister Wolfgang Dieder, dem AWO-Vorsitzenden Bernd Reibel, dem AWO-Geschäftsführer Andreas Wagner, dem Vorsitzenden des AWO-Fördervereins Klaus J. Froitzheim sowie den Gästen, die an dem Abend ausgezeichnet werden sollten.

Einrichtungsleiter moderiert

Durch die Sitzung führte Einrichtungsleiter Wilhelm Schmitz, der tatkräftig von der Leiterin des Sozialen Dienstes, Heike Ingendorn, unterstützt wurde. Sie half insbesondere bei Ordens- und Bützchenverteilung.

Mit großem Aufgebot erschienen die Karnevalsgesellschaften All onger eene Hot aus Ratheim, die Grasbürger aus Randerath, der SKV aus Schafhausen sowie der HKV aus Heinsberg mit dem himmlischen Dreigestirn, bestehend aus dem katholischen Propst Markus Bruns und Pfarrer René Mertens sowie dem evangelischen Pfarrer Martin Jordan. Alle Gesellschaften hatten jede Menge Programmhighlights wie Garde- und Showtanzgruppen im Gepäck.

Männerballett sorgt für Freude

Ebenfalls wieder mit dabei war das Männerballett aus Immendorf, das zur Freude aller auch vom Prinzenpaar mit Anhang der KG Lot se lope Immenwauweiler begleitet wurde. Für mächtigen Schwung sorgte der Auftritt des himmlischen HKV-Dreigestirns mit dem Sessionslied.

Ein weiterer Höhepunkt des Programms war die traditionelle Verleihung des Herzchentellers, der alle Jahre wieder an Persönlichkeiten verliehen wird, die sich um die sozialen und geselligen Aktivitäten im Altenzentrum oder in anderen Einrichtungen der AWO im Kreis Heinsberg verdient gemacht haben.

Anlässlich der diesjährigen Herzchensitzung wurden, dem ökumenischen Gedanken folgend, Vertreter beider großen Konfessionen geehrt. Pfarrer Sebastian Walde von der Evangelischen Kirchengemeinde Heinsberg und Pfarrer René Mertens von der Katholischen Kirchengemeinde St. Gangolfus Heinsberg erhielten den Herzchenteller für ihr herausragendes langjähriges Engagement und ihr einfühlsames und inniges Verhältnis zu den Bewohnern des AWO-Altenzentrums.

In seiner Laudatio bescheinigte der stellvertretende AWO-Vorsitzende Josef Krawanja beiden neuen Ordensträgern, nah bei den Menschen zu sein und dafür auch schon einmal ungewöhnliche Wege zu gehen. Für Pfarrer René Mertens gehören dabei Kirche und Karneval eng zusammen: „Beides schließt sich nicht aus. Schließlich läutet der Karneval auch die christliche Fastenzeit ein.“ Nach einem gelungenen Finale dankte Einrichtungsleiter Wilhelm Schmitz allen, die erfolgreich zum Sitzungsprogramm beigetragen hatten.

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